Twice Born - Was vom Leben übrig bleibt (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sergio Castellitto |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 18.295 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (479 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gemma hat die Erinnerungen an den Balkankrieg verdrängt. Als sie ihren Sohn nach Sarajevo mitnimmt, um dort einen alten Freund zu treffen, bricht alles wieder auf. Sie erinnert sich an den Kriegsfotografen Diego, in den sie sich damals verliebt hat. Es folgte eine feurige, leidenschaftliche Romanze, doch das Schicksal nahm seinen Lauf: Gemma war unfruchtbar, die gemeinsamen Kinder, die sich beide so sehr wünschten, blieben ein Ding der Unmöglichkeit. Genau hier setzt die Frage an, die sich Gemmas Sohn nun stellt: Wer war dann wirklich seine Mutter? Und ist es nicht eigentlich Gemma, die ihre Erinnerungen immer stärker quälen? Die Reise in die Stadt wird so zu einer Reise in eine Vergangenheit, die sie hinter sich lassen wollte.
Entstehungsgeschichte
Sergio Castellitto inszenierte das Drama, das 2012 erschienen ist. Penélope Cruz und Emile Hirsch führen die Besetzung an, Adnan Hasković und Saadet Işıl Aksoy vervollständigen sie. Die Freigabe ab 16 Jahren deutet darauf hin, dass der Krieg und seine Folgen nicht ausgespart werden. Vier Namen für eine Geschichte um eine Frau, einen Mann und ein Kind sprechen für eine Anlage, die sich auf wenige Figuren konzentriert.
Hinter den Kulissen
Drama, Liebesfilm und Kriegsfilm greifen ineinander, ohne dass eines der Genres die Führung übernimmt. Die Romanze zwischen Gemma und Diego ist von Anfang an mit dem Krieg verknüpft, und die Frage nach der Mutterschaft des Sohnes bindet beides an die Gegenwart. Erzählt wird über zwei Zeitebenen: die Reise nach Sarajevo und die Erinnerungen, die sie auslöst. Diese Anlage macht die Vergangenheit zum eigentlichen Handlungsraum, während die Gegenwart als Rahmen dient, der die Wahrheit Stück für Stück freilegt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,3 von 10 liegt klar im positiven Bereich, gestützt auf wenige hundert Stimmen. Vierzehn Jahre nach dem Erscheinen ist der Film damit ein Titel mit kleinem, aber wohlmeinendem Publikum. Innerhalb des Kriegsdramas gehört er zur Gruppe der Filme, die den Konflikt nicht über Schlachten, sondern über eine einzelne Familie und ihre verschwiegenen Wunden erzählen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Penélope Cruz als Gemma
- Emile Hirsch als Diego
- Adnan Hasković als Gojco
- Saadet Işıl Aksoy als Aska
- Pietro Castellitto als Pietro
- Mira Furlan als Velida
- Jovan Divjak als Jovan
- Vinicio Marchioni als Gemma's husband
- Branko Đurić als Doctor
- Jane Birkin als Psicologa
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Verfügbarkeit
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