Un père idéal (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hélène Fillières |
|---|---|
| Genre | Drama, TV-Film |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-04-21 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (122 Stimmen) |
Worum es geht
Michel führt allein und mit ruhiger Hand ein kleines Café mit Krämerladen, den einzigen Betrieb weit und breit und damit den Treffpunkt der umliegenden Dörfer. Er zieht seine Tochter allein groß, ist fleißig, bescheiden und gilt allen als vorbildlicher Mann. Dann wird seine Tochter vor seinen Augen ermordet. Aus dem geachteten Vater wird über Nacht der Hauptverdächtige, gejagt von einer Ermittlerin, deren Blick auf den Fall von Vorurteilen geprägt scheint. Nur sein bester Freund, der Dorfpfarrer, dessen Kirche gegenüber dem Café liegt, hält an ihm fest. Wochen der Untersuchungshaft folgen, ehe Michel mangels Beweisen wieder freikommt – doch der Ruf, der ihm einmal genommen wurde, lässt sich nicht so einfach zurückholen.
Entstehungsgeschichte
„Un père idéal“ entstand 2024 unter der Regie von Hélène Fillières als Fernsehfilm. In den Hauptrollen sind Laurent Gerra, Eddy Mitchell, Laure-Lucille Simon und Jérôme Kircher zu sehen. Weitere Produktionsangaben liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Fernsehfilm passt zum Zuschnitt der Geschichte: Ein enger, überschaubarer Handlungsraum – ein Dorf, ein Café, eine Kirche gegenüber – wird zum Schauplatz eines Verdachts, der sich gegen einen einzelnen Mann richtet. Der Stoff verhandelt weniger die Aufklärung eines Verbrechens als den gesellschaftlichen Umgang mit einem Beschuldigten, dessen Unschuld juristisch feststeht, dessen Ansehen aber beschädigt bleibt. Die Freundschaft zum Pfarrer als einzige verbliebene Stütze deutet an, dass der Film Vertrauen und dessen Verlust im sozialen Gefüge eines kleinen Ortes in den Mittelpunkt stellt, nicht die Ermittlungsarbeit selbst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen ließe. Seit der Veröffentlichung 2024 ist erst wenig Zeit vergangen, eine Einordnung in ein größeres zeitliches Umfeld ist entsprechend noch nicht möglich. Innerhalb des Genres reiht sich der Film in eine Reihe von Fernsehdramen ein, die einen Justizirrtum und dessen menschliche Folgen für eine Einzelperson und ihr unmittelbares Umfeld schildern, ohne dabei auf Krimi-Spannung im engeren Sinn zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Laurent Gerra als Michel
- Eddy Mitchell als Jeff
- Laure-Lucille Simon als Florence Pasquier
- Jérôme Kircher als Max
- Tess Barthélémy als Christelle
- Bérangère Bonvoisin als Sylvie
- Denez Raoul als Paul
- Alice Aliaga als Karine
- Rufus als L'Evêque
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Verfügbarkeit
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