Un paese quasi perfetto (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Massimo Gaudioso |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-24 |
| Einspielergebnis | 1.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (136 Stimmen) |
Worum es geht
Pietramezzana, ein kleiner Ort in den Dolomiti Lucane, steht kurz davor, von der Landkarte zu verschwinden. Die jungen Menschen ziehen weg, und die verbliebenen Bewohner, meist ehemalige Bergarbeiter, leben von Kurzarbeitergeld, das jederzeit in dauerhafte Arbeitslosigkeit umschlagen kann. Die Stimmung könnte trostlos sein, doch die Dorfgemeinschaft gibt sich nicht geschlagen. Angeführt vom impulsiven Domenico erkennen die Bewohner in der möglichen Ansiedlung einer Fabrik ihre letzte Chance und setzen alles daran, dass daraus tatsächlich etwas wird. Wie weit ihr gemeinsamer Einsatz trägt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der italienische Film aus dem Jahr 2016 stammt von Regisseur Massimo Gaudioso. In den Hauptrollen sind Fabio Volo, Silvio Orlando, Carlo Buccirosso und Nando Paone zu sehen. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Schon der Titel spielt mit der Vorstellung eines "fast perfekten Landes" und deutet an, dass hier keine idealisierte Heimatgeschichte erzählt wird, sondern eine, die Reibung und Widerspruch zulässt. Die Ausgangslage – ein sterbender Ort, eine Belegschaft ehemaliger Bergarbeiter, eine drohende Fabrikschließung – verortet den Stoff in einem sozialen Umfeld, das der reinen Unterhaltungskomödie eine ernstere Note beimischt. Dass die Geschichte um das Bleiben und das Weggehen kreist, um das, was eine Gemeinschaft zusammenhält, wenn äußere Umstände sie auseinanderzureißen drohen, zeigt eine Anlage, die auf kollektives Handeln statt auf eine einzelne Heldenfigur setzt. Die Besetzung mit mehreren bekannten Komödiendarstellern spricht für ein Ensemble, in dem Situationskomik und Gruppendynamik im Vordergrund stehen dürften, statt eine einzelne Hauptfigur zu tragen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten lässt. Seit der Veröffentlichung sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Bewertungsbasis merklich verbreitert hat, was auf eine begrenzte, eher regional verankerte Wahrnehmung des Films hindeutet. Innerhalb der italienischen Sozialkomödie reiht er sich in eine Tradition ein, die aktuelle wirtschaftliche Nöte mit komödiantischen Mitteln verhandelt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Fabio Volo als Gianluca Terragni
- Silvio Orlando als Domenico Bonocore
- Carlo Buccirosso als Nicola
- Nando Paone als Michele
- Miriam Leone als Anna
- Gea Martire als Sebastiana
- Francesco De Vito als Sindaco Cozzolino
- Maria Paiato als Rosaria
- Antonio Petrocelli als Lodato
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.