Undisputed - Sieg ohne Ruhm (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Walter Hill |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-07-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.946.150 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (861 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Anklage wegen Vergewaltigung bringt den ungeschlagenen Schwergewichtsweltmeister James „Iceman" Chambers ins Gefängnis. Dort trifft er auf Monroe Hutchens, der im Gefängnisring seit Jahren unbesiegt ist. Für den aggressiven Chambers ist dieser Umstand nicht hinnehmbar; es wird zur Frage der Ehre, wer von beiden der Bessere ist. Genau darin sieht der alte Gangster Mendy Ripstein, der hier lebenslänglich büßt, seine Gelegenheit. Mit seinen Verbindungen zu beiden Seiten des Gesetzes kann er einen letzten großen Kampf auf die Beine stellen, auf den alles zuläuft.
Entstehungsgeschichte
Walter Hill führte Regie, der Film erschien 2002 und trägt im Original den Titel „Undisputed". Wesley Snipes und Ving Rhames stehen sich in den Hauptrollen gegenüber, Peter Falk übernimmt den alten Gangster, Michael Rooker vervollständigt die Besetzung. Sehen darf den Film, wer sechzehn Jahre alt ist.
Hinter den Kulissen
Action, Drama und Krimi verteilen sich hier auf drei Ebenen: den Kampf selbst, die Frage nach Schuld und Ansehen und das Geschäft, das im Hintergrund läuft. Der Schauplatz Gefängnis verengt die Handlung räumlich und schärft damit die Konstellation. Beide Männer können einander nicht ausweichen. Dass ein Dritter den Kampf arrangiert und daran verdient, verschiebt den sportlichen Wettstreit ins Zwielichtige und macht die Frage, wer der Beste ist, zu einer, über die nicht die Kämpfer allein entscheiden.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 aus einigen hundert Stimmen liegt der Film im oberen Mittelfeld, ohne herauszustechen. Die Stimmenzahl ist begrenzt, das Urteil also nicht breit abgestützt. 24 Jahre nach dem Erscheinen gehört er einer Generation von Boxfilmen an, die den Ring als Ort der Auseinandersetzung und nicht des Aufstiegs nutzen. Im Genre steht er auf der harten, wenig sentimentalen Seite. Weil der Ausgang des Kampfes hier offen ist, bleibt die Frage, wer der Bessere ist, genau dort, wo der Film sie haben will. Die begrenzte Zahl an Schauplätzen verstärkt dabei den Eindruck einer Auseinandersetzung ohne Ausweg.
Bilder








Besetzung & Stab
- Wesley Snipes als Monroe Hutchen
- Ving Rhames als George 'Iceman' Chambers
- Peter Falk als Mendy Ripstein
- Michael Rooker als A.J. Mercker
- Jon Seda als Jesus 'Chuy' Campos
- Wes Studi als Mingo Pace
- Fisher Stevens als James 'Ratbag' Kroycek
- Dayton Callie als Yank Lewis
- Amy Aquino als Darlene Early
- Johnny Williams als Al
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