Unforgettable - Im Augenblick des Todes (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Dahl |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery, Science Fiction |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-02-23 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 18.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (123 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dr. David Krane, von Beruf Pathologe, kommt über den gewaltsamen Tod seiner Frau nicht hinweg. Da er sturzbetrunken am Tatort gefunden wurde, gilt er selbst als Hauptverdächtiger und entgeht einer Anklage nur wegen eines Formfehlers der Polizei. Der Verlust, die ungeklärten Umstände der Tat und die eigene Erinnerungslücke in der Mordnacht treiben ihn an den Rand des Wahnsinns. Erst die Begegnung mit der Wissenschaftlerin Dr. Martha Briggs öffnet ihm einen Ausweg: Sie forscht an einem Serum, das Erinnerungen von einer Person auf eine andere übertragen kann. Krane entwendet die noch unausgereifte Substanz, um sich die Erinnerungen seiner toten Frau anzueignen und so den wahren Täter zu finden. Damit beginnt ein Experiment, das er nicht mehr kontrollieren kann.
Entstehungsgeschichte
"Unforgettable – Im Augenblick des Todes" entstand 1996 unter der Regie von John Dahl. In den Hauptrollen sind Ray Liotta als David Krane, Linda Fiorentino als Martha Briggs sowie Peter Coyote und Christopher McDonald zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Mystery und Science-Fiction verortet den Stoff zwischen kriminalistischer Spurensuche und spekulativer Idee: Die Erinnerungsübertragung ist ein wissenschaftliches Konstrukt, das den Plot antreibt, ohne dass die Handlung sich in reine Zukunftsvision verliert. Die Erzählung folgt einem Mann, der sich selbst nicht traut, weil ihm der entscheidende Moment fehlt – eine Konstellation, die Wahrnehmung und Erinnerung zum eigentlichen Spannungsträger macht. Dass der Ermittler zugleich Verdächtiger und Betroffener ist, verschärft die subjektive Erzählperspektive und lässt offen, wie verlässlich das ist, was er im Lauf des Films zu "erinnern" glaubt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im Mittelfeld seines Genres, ohne eine breite Bewertungsbasis vorweisen zu können. Seit dem Erscheinungsjahr 1996 sind fast drei Jahrzehnte vergangen, in denen sich die Mischung aus Thriller und spekulativer Wissenschaft mehrfach wiederholt hat, was den Film heute eher als ein Beispiel unter mehreren für dieses Erzählmuster erscheinen lässt denn als singuläres Werk.
Bilder





Besetzung & Stab
- Ray Liotta als Dr. David Krane
- Linda Fiorentino als Martha Briggs
- Peter Coyote als Don Bresler
- Christopher McDonald als Stewart Gleick
- David Paymer als Curtis Avery
- Duncan Fraser als Michael Stratton
- Kim Coates als Eddie Dutton
- Kim Cattrall als Kelly
- Colleen Rennison als Lindy Krane
- Caroline Elliott als Cara Krane
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Verfügbarkeit
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