Unter dem Vulkan (1984)
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| Regie | John Huston |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-06-20 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Cuernavaca, am "Fest der Toten": Geoffrey Firmin, einst britischer Konsul in Mexiko, hat sich im Alkohol verloren. An diesem Tag kehrt seine Ex-Frau Yvonne zurück, die ihn wegen seines Halbbruders Hugh verlassen hatte und nun einen gemeinsamen Neuanfang sucht. Gemeinsam mit Hugh versucht sie, Geoffrey zum Aufbruch in die USA zu bewegen. Nach einem Stierkampfbesuch löst sich Geoffrey von den beiden und treibt allein weiter, hinein in eine zwielichtige Kneipenwelt, in der sich die Ereignisse des Tages zuspitzen. Die Geschichte verfolgt einen Mann, der sich seiner Rettung entzieht, während zwei Menschen um ihn kämpfen, ohne ihn zu erreichen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1984 unter der Regie von John Huston. In den Hauptrollen sind Albert Finney als Geoffrey Firmin, Jacqueline Bisset als Yvonne und Anthony Andrews als Hugh zu sehen, an ihrer Seite Ignacio López Tarso. Das Werk ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Schon die Wahl des Handlungstages, das mexikanische "Fest der Toten", legt einen Schatten über die Ereignisse, bevor sie sich zuspitzen. Die Konstellation aus drei Figuren – der gescheiterte Konsul, die zurückkehrende Ex-Frau, der Halbbruder, der einst zwischen ihnen stand – erzeugt ein Beziehungsdreieck, das weniger auf äußere Handlung als auf die innere Erosion einer Person zielt. Dass die Geschichte an einem einzigen Tag spielt, verdichtet den Verfall, den Geoffrey durchlebt, zu einer engen, kaum unterbrochenen Zeitspanne. Die Genrezuordnung als reines Drama unterstreicht, dass es dem Film um psychologische Beobachtung geht, nicht um äußere Spannung oder Genremischung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das für ein charakterzentriertes Drama ohne große Publikumsbreite nicht ungewöhnlich ist. Seit der Entstehung 1984 sind mittlerweile über vierzig Jahre vergangen, der Film steht damit deutlich außerhalb der aktuellen Kinolandschaft und lässt sich nur im Kontext seiner Entstehungszeit beurteilen. Innerhalb des Dramas markiert er eine Erzählweise, die auf die Zuspitzung eines einzelnen, sich selbst zerstörenden Lebens setzt, getragen von einem kleinen, klar umrissenen Figurenkreis.
Bilder






Besetzung & Stab
- Albert Finney als Geoffrey Firmin
- Jacqueline Bisset als Yvonne Firmin
- Anthony Andrews als Hugh Firmin
- Ignacio López Tarso als Dr. Vigil
- Katy Jurado als Senora Gregoria
- James Villiers als Brit
- Dawson Bray als Quincey
- Carlos Riquelme als Bustamante
- Jim McCarthy als Gringo
- José René Ruiz als Dwarf
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Verfügbarkeit
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