Vater der Braut (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Charles Shyer |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 89.325.780 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.555 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
George Banks fällt aus allen Wolken, als seine 22-jährige Tochter Annie ihm eröffnet, sie habe den Mann fürs Leben gefunden und wolle heiraten. Die sechs Monate bis zur Hochzeit erlebt der geschockte Vater wie in Trance. An seinem künftigen Schwiegersohn Bryan kann er beim besten Willen nichts Gutes finden, und tatsächlich geht es dabei weniger um Bryan als um die Tatsache, dass Annie den Schutz ihrer Familie verlassen wird. Erst Georges Frau Nina bekommt den aufgebrachten Ehemann wieder beruhigt. Dann steht der nächste Schock ins Haus: Die Hochzeit wird teurer, als George es sich in seinen kühnsten Träumen ausgemalt hätte. Und ausgerechnet er ist es schließlich, der einen ersten Krach zwischen den beiden Liebenden schlichtet.
Entstehungsgeschichte
Charles Shyer inszenierte die 1991 herausgekommene Komödie, die auch unter dem Titel „Father of the Bride“ bekannt ist. Steve Martin, Diane Keaton, Kimberly Williams-Paisley und Kieran Culkin bilden die Besetzung. Die Einstufung ab 6 Jahren weist den Film einem Publikum zu, das die ganze Familie umfassen kann.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie und Liebesfilm, doch die Konstellation ist reizvoller, als das klingt: Das Liebespaar steht nicht im Mittelpunkt der Erzählung, sondern der Mann, der es nicht wahrhaben will. Die Komik entsteht aus einer Verschiebung – erzählt wird eine Hochzeit aus der Sicht dessen, der sie bezahlt und der sie am wenigsten möchte. Der zweite Konfliktstrang, die aus dem Ruder laufenden Kosten, gibt einem Gefühl, das George nicht benennen kann, ein sehr konkretes Maß. Dass er am Schluss ausgerechnet als Schlichter gebraucht wird, schließt die Anlage folgerichtig.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,5 von 10 bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen – ein freundliches, unaufgeregtes Ergebnis, wie es bei gefälliger Unterhaltung häufig zustande kommt, die selten Widerspruch, aber auch selten Begeisterungsstürme auslöst. 35 Jahre liegen inzwischen zwischen Erscheinen und Gegenwart. In dieser Zeit hat das Familienfest als komödiantischer Schauplatz nichts von seiner Brauchbarkeit verloren; der Film steht für die milde, auf Figuren statt auf Pointendichte gebaute Variante dieser Machart.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve Martin als George Banks
- Diane Keaton als Nina Banks
- Kimberly Williams-Paisley als Annie Banks
- Kieran Culkin als Matty Banks
- George Newbern als Bryan MacKenzie
- Martin Short als Franck Eggelhoffer
- BD Wong als Howard Weinstein
- Peter Michael Goetz als John MacKenzie
- Kate McGregor-Stewart als Joanna MacKenzie
- Carmen Hayward als Grace
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Verfügbarkeit
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