Verliebt in eine Hexe (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nora Ephron |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Liebesfilm |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-06-21 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 85.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 131.426.169 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (1.694 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jack Wyatt ist ein von sich eingenommener Schauspieler und wird für eine Neuauflage der Fernsehserie „Bewitched" besetzt. Er besteht darauf, dass die Rolle der Samantha mit einer Unbekannten besetzt wird.
Er findet Isabel — und ahnt nicht, dass sie tatsächlich eine Hexe ist, die eigentlich ein gewöhnliches Leben führen möchte. Aus Manipulation wird eine Beziehung, die durch Zauberei nicht einfacher wird.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist die Fernsehserie „Bewitched" von Sol Saks.
Nora Ephron führte Regie und schrieb das Drehbuch gemeinsam mit ihrer Schwester Delia Ephron. Die Entwicklung des Projekts zog sich über rund zehn Jahre mit wechselnden Regisseuren und Autoren hin; Nora Ephron kam 2003 dazu.
Nicole Kidman spielt Isabel Bigelow, die als Samantha Stephens auftritt, Will Ferrell den Jack Wyatt in der Rolle des Darrin Stephens, Shirley MacLaine die Iris Smythson als Endora, Michael Caine den Nigel Bigelow, Steve Carell den Uncle Arthur und Kristin Chenoweth die Maria Kelly — ihr Filmdebüt.
Die Kamera führte John Lindley, die Musik stammt von George Fenton. Gedreht wurde von Ende 2004 bis Anfang 2005. Das Budget betrug 85 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion ist doppelt gelagert. Der Film verfilmt nicht die Serie, sondern erzählt von der Neuverfilmung der Serie — und besetzt die Rolle der Hexe mit einer echten Hexe.
Dieser Kunstgriff löst ein Problem und schafft ein neues. Er erlaubt es, die Vorlage zu zitieren, ohne sie nachzuspielen; zugleich muss der Film zwei Ebenen zugleich tragen, die Fernsehproduktion und die Beziehung dahinter.
Zehn Jahre Entwicklung mit wechselnden Beteiligten sind der zweite auffällige Punkt. Ein Stoff, an dem so lange gearbeitet wird, trägt die Spuren mehrerer Ansätze — was die Kritik später als fehlende Richtung beschrieb.
Einordnung & Wirkung
Bei 85 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 131,4 Millionen ein — 63,3 Millionen in den USA, 68,1 Millionen international. Trotz dieser Zahlen gilt er als Misserfolg.
Rotten Tomatoes weist 23 Prozent positive Bewertungen aus; das Urteil dort lautet, der Film werde von verstreuten Lachern und einem Mangel an Richtung heimgesucht. Metacritic kommt auf 34 von 100. Die New York Times nannte ihn eine uneingeschränkte Katastrophe. Beim Publikum ergab CinemaScore ein „C+".
Bei den Goldenen Himbeeren gewann der Film in der Kategorie schlechteste Leinwandpaarung für Nicole Kidman und Will Ferrell; weitere Nominierungen kamen hinzu.
Bemerkenswert ist, dass fast alle Urteile dieselbe Ursache benennen: nicht die Besetzung, sondern die Anlage. Ein Film über eine Neuverfilmung, der zugleich eine Neuverfilmung ist, muss sich entscheiden, welche der beiden Geschichten er erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nicole Kidman als Isabel Bigelow
- Will Ferrell als Jack Wyatt
- Shirley MacLaine als Iris Smythson / Endora
- Michael Caine als Nigel Bigelow
- Jason Schwartzman als Ritchie
- Kristin Chenoweth als Maria Kelly
- Heather Burns als Nina
- Jim Turner als Larry
- Stephen Colbert als Stu Robison
- David Alan Grier als Jim Fields
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