Verlorene Illusionen (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Xavier Giannoli |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Historie |
| Laufzeit | 150 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-10-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (576 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1821 wagt sich der junge Dichter Lucien aus der ländlichen Provinz nach Paris. Er will einen großen Roman schreiben und setzt auf die Unterstützung seiner adligen Mäzenin. Doch alles kommt anders, und bald steht er allein da. Durch Zufall bekommt er eine Stelle bei einer Boulevardzeitung, und der sensible Idealist steigt schnell in der Pariser Gesellschaft auf.
Seine sprachlich raffinierten Artikel verschaffen ihm Ansehen in der literarischen Welt, ein wichtiger Verleger will sogar seinen Roman herausbringen. Doch Lucien überreizt die Gunst der Stunde und lernt die wahren Mechanismen der Macht kennen: Profit, Neid und falsche Wahrheiten. Er erkennt, dass in Paris alles und jeder käuflich ist, solange man weiß, welche Fäden im Hintergrund zu ziehen sind. Ob er seinen Träumen treu bleibt oder die Stadt ihn verschlingt, bleibt bis zuletzt offen.
Entstehungsgeschichte
Xavier Giannoli führte Regie bei dem Film, der 2021 erschienen ist und im englischen Sprachraum als „Lost Illusions" läuft. Benjamin Voisin spielt Lucien, Cécile de France, Vincent Lacoste und Xavier Dolan gehören ebenfalls zur Besetzung. Die Freigabe ab 12 Jahren erlaubt einem breiten Publikum den Zugang.
Hinter den Kulissen
Drama, Liebesfilm und Historie: Die Kombination beschreibt einen Kostümstoff, in dem die persönliche Geschichte eines Aufsteigers mit dem Porträt einer Gesellschaft verschränkt ist. Die Anlage folgt dem Muster des jungen Mannes aus der Provinz, der in der Hauptstadt alles gewinnt und alles verliert. Der Zeitungsbetrieb, in dem Meinungen gehandelt werden wie Waren, liefert das Milieu, die Mäzenin und der Verleger die Türen, die sich öffnen und schließen. Die Ausgangsfrage, ob Idealismus in einer käuflichen Welt bestehen kann, trägt den gesamten Bogen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 Punkten gehört der Film zu den gut bewerteten Titeln seiner Art, die Zahl der Stimmen bewegt sich dabei im dreistelligen Bereich. Fünf Jahre nach dem Erscheinen steht er für ein Historiendrama, das seine Epoche nicht als Dekor, sondern als Spiegel für Fragen nach Ruhm, Geld und Wahrheit nutzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benjamin Voisin als Lucien de Rubempré
- Cécile de France als Louise de Bargeton
- Vincent Lacoste als Étienne Lousteau
- Xavier Dolan als Nathan d'Anastazio
- Salomé Dewaels als Coralie
- Jeanne Balibar als Marquise d'Espard
- André Marcon als Baron du Châtelet
- Louis-Do de Lencquesaing als Finot
- Gérard Depardieu als Dauriat
- Jean-François Stévenin als Singali
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Verfügbarkeit
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