Vier Fäuste für ein Halleluja (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Enzo Barboni |
|---|---|
| Genre | Komödie, Western |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-10-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 2.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.033 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Trinity und sein Halbbruder Bambino kehren noch einmal ins Haus der Eltern zurück, zum „jährlichen“ Bad und zu einem friedlichen Abendessen in der Familie. Lange hält die Eintracht nicht. Bald ziehen die beiden weiter nach San José, wo Trinity einem falschspielenden Kartengeber vorführt, wie man richtig austeilt – und wie man richtig schießt. Der Auftritt beeindruckt die Einwohner so sehr, dass die zwei, mit ein wenig Nachhilfe, für respektable Bundesagenten gehalten werden. Aus dem Missverständnis wollen die Halunken Kapital schlagen, und als der örtliche Bandenchef die vermeintlichen Agenten bestechen will, lassen sie sich nicht lange bitten. Doch Trinity mag die hübsche Siedlerin nicht einfach zurücklassen, und im Hintergrund zeichnet sich ein Waffenschmuggel ab, der beide in immer neue Verwicklungen im alten Westen zieht.
Entstehungsgeschichte
Enzo Barboni inszenierte diese 1971 herausgekommene Arbeit. Getragen wird sie von Terence Hill und Bud Spencer als ungleichem Brüderpaar; Yanti Somer und Enzo Tarascio ergänzen die genannte Besetzung. Jugendliche unter 16 Jahren sind von der Freigabe ausgenommen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Western erklärt, wie der Film arbeitet: Er übernimmt das Personal des Genres – Falschspieler, Bandenchef, Siedlerin, Schmuggler – und behandelt es als Material für Situationskomik. Die Aufteilung auf zwei Brüder, hier der flinke Schütze, dort der grobe Kraftmensch, ist als Kontrastpaar angelegt, das jede Szene aus zwei Richtungen bespielen kann. Auch der Aufbau folgt dieser Logik: Eine Verwechslung wird nicht aufgeklärt, sondern ausgebaut, bis sie in die nächste Verlegenheit führt. Die Handlung schreitet weniger voran, als dass sie sich verknotet.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 Punkten bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen liegt die Bewertung im oberen Bereich, getragen von einem überschaubaren, aber nicht kleinen Publikum. 55 Jahre nach dem Erscheinen ist die Machart deutlich als die ihrer Zeit erkennbar: ein Western, der die Konventionen des Genres nicht bricht, sondern sie mit sichtlichem Vergnügen ins Komische wendet. Innerhalb dieser Spielart gehört der Film zu den Vertretern, die den Ton eher leicht als rau halten und die Handgreiflichkeit als Schauwert statt als Bedrohung einsetzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Terence Hill als Trinity
- Bud Spencer als Bambino
- Yanti Somer als Perla
- Enzo Tarascio als Mitch, Sheriff
- Harry Carey Jr. als Father
- Pupo De Luca als Prior
- Jessica Dublin als Mother
- Dana Ghia als Perla's Mother
- Emilio Delle Piane als James Parker
- Enzo Fiermonte als Perla's Father
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Verfügbarkeit
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