Vier Tage im September (1997)
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| Regie | Bruno Barreto |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Historie |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-10-01 |
| Einspielergebnis | 310.724 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (144 Stimmen) |
Worum es geht
Ende der sechziger Jahre in Brasilien: Der Journalist Fernando schließt sich gemeinsam mit seinem Freund César der Untergrundgruppe MR8 an, um gegen das diktatorische Regime zu kämpfen. Bei einem Banküberfall wird César verwundet und gefasst. Fernando sieht sich daraufhin gezwungen, drastischer vorzugehen, und plant die Entführung des amerikanischen Botschafters, um im Austausch gegen dessen Leben die Freilassung von fünfzehn politischen Gefangenen zu erzwingen. Damit verschiebt sich die Geschichte von einer politischen Widerstandserzählung zu einem angespannten Geiseldrama, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Bruno Barreto führte bei diesem 1997 entstandenen Film Regie. Es handelt sich um ein Drama mit thriller- und historienfilmhaften Zügen. In den Hauptrollen stehen Alan Arkin, Pedro Cardoso, Fernanda Torres und Luiz Fernando Guimarães. Eine Altersfreigabe wird nicht genannt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Drama und Historie zeigt, dass der Film politische Ereignisse nicht bloß nacherzählt, sondern sie in die Zuspitzung einer Entführungssituation überführt, aus der Spannung entsteht. Das Schlagwort True Crime verweist darauf, dass die Handlung an reale Ereignisse angelehnt ist und der Konflikt um Fernando und César keine erfundene Ausgangslage, sondern historisch verankertes Material aufgreift. Die Besetzung mit brasilianischen wie internationalen Darstellern, darunter Alan Arkin in der Rolle eines amerikanischen Vertreters, deutet auf eine Erzählperspektive hin, die beide Seiten des Konflikts – Untergrundbewegung und diplomatisches Ziel – im Blick behält, statt nur eine Seite zu zeigen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer eher überschaubaren, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich ein Film, der bei jenen, die ihn gesehen haben, recht positiv aufgenommen wird, ohne ein breites Massenpublikum erreicht zu haben. Seit der Entstehung 1997 sind mittlerweile deutlich mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film als historisch verortetes Werk innerhalb des politischen Thriller- und Dramagenres erscheinen lässt, das sich mit einem konkreten Kapitel lateinamerikanischer Diktaturgeschichte auseinandersetzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Alan Arkin als Charles Burke Elbrick
- Pedro Cardoso als Fernando Gabeira / Paulo
- Fernanda Torres als Andréia / Maria
- Luiz Fernando Guimarães als Marcão
- Cláudia Abreu als Clara / Reneé
- Nelson Dantas als Toledo
- Matheus Nachtergaele als Severino Barroso / Jonas
- Marco Ricca als Henrique
- Maurício Gonçalves als Brandão
- Caio Junqueira als Cid Benjamin / Júlio
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