Vierzig Wagen westwärts (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Sturges |
|---|---|
| Genre | Western, Komödie |
| Laufzeit | 149 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-06-23 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (102 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vor einem harten Winter fasst ein Händler aus Denver einen dringlichen Plan: Die Stadt braucht Whisky, und zwar in großen Mengen. Also wird ein Wagentreck zusammengestellt, der die begehrte Fracht heranschaffen soll, begleitet von Soldaten, die für Sicherheit sorgen sollen. Doch der Treck wird zum Zankapfel gleich mehrerer Parteien: Sioux, die auf das "Feuerwasser" scharf sind, eine kämpferische Abstinenzlerinnen-Liga, die die Fässer am liebsten im Boden versenken würde, und eine Bürgermiliz, die die Ladung mit allen Mitteln verteidigen will. Aus der Gemengelage entsteht ein Durcheinander aus Interessen, das sich immer weiter zuspitzt, ohne dass eine der Gruppen wirklich die Oberhand gewinnt.
Entstehungsgeschichte
"Vierzig Wagen westwärts" entstand 1965 unter der Regie von John Sturges. In den Hauptrollen sind Burt Lancaster, Lee Remick, Jim Hutton und Donald Pleasence zu sehen. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Western und Komödie stellt die üblichen Motive des Genres auf den Kopf: Statt Gold oder Vieh steht Alkohol im Zentrum des Konflikts, statt eindeutiger Fronten zwischen Siedlern und Ureinwohnern treffen hier gleich mehrere Interessengruppen aufeinander, die sich gegenseitig im Weg stehen. Soldaten, Sioux, eine Temperenzler-Liga und eine Bürgerwehr verfolgen jeweils eigene, sich widersprechende Ziele, was der Geschichte einen chaotischen, auf Verwechslungen und Eskalation angelegten Charakter gibt. Die Anlage zielt weniger auf Spannung als auf komische Situationen, die aus dem Zusammenstoß dieser Gruppen entstehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht herausragend bewertetes Werk innerhalb der Western-Komödie einordnen. Seit seiner Entstehung 1965 sind mittlerweile weit über fünf Jahrzehnte vergangen, was ihn klar in die Zeit einer Genrephase stellt, in der Western zunehmend mit komödiantischen Elementen experimentierten. Innerhalb dieses Feldes markiert der Titel eine ungewöhnliche Variante, die den klassischen Treck-Plot mit gesellschaftlicher Satire und Situationskomik verknüpft, ohne sich auf die sonst üblichen Konfliktlinien des Genres zu beschränken.
Bilder





Besetzung & Stab
- Burt Lancaster als Col. Thaddeus P. Gearhart
- Lee Remick als Cora Templeton Massingale
- Jim Hutton als Capt. Paul Slater
- Donald Pleasence als 'Oracle' Jones
- Brian Keith als Frank Wallingham
- Martin Landau als Chief Walks-Stooped-Over
- Pamela Tiffin als Louise Gearhart
- John Anderson als Sgt. Buell
- Tom Stern als Kevin O'Flaherty
- Robert J. Wilke als Chief Five Barrels
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Verfügbarkeit
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