Visioneers - Wer wird denn gleich in die Luft gehen (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jared Drake |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-06-12 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (125 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
George führt ein Leben, das auf dem Papier makellos wirkt: Frau, Kind, Haus, Boot. Als Level-3-Angestellter beim übermächtigen Jeffers-Konzern verbringt er seine Tage mit Arbeit, die keinen erkennbaren Sinn ergibt. Um ihn herum grassiert eine mysteriöse Epidemie, bei der Menschen ohne Vorwarnung explodieren. Während George insgeheim von einem Ausbruch aus seiner Routine träumt, warnt ihn sein Arzt, dass genau diese aufkeimenden Gefühle die ersten Anzeichen einer möglichen Detonation sein könnten. Getrieben von der Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben, stürzt George sich und seine Familie in ein zunehmend chaotisches Geschehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2008 und wurde von Jared Drake inszeniert. In den Hauptrollen sind Zach Galifianakis, Judy Greer, Mía Maestro und Missi Pyle zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und Science-Fiction verrät einiges über die Anlage der Geschichte: Das drastische Bild explodierender Körper dient nicht dem Schockeffekt eines reinen Genrefilms, sondern als überzeichnete Metapher für inneren Druck und emotionale Erstarrung. Die nahe Zukunft als Setting erlaubt es, eine übersteigerte, absurde Bürowelt zu zeichnen, in der Konformität und unterdrückte Gefühle unmittelbare, körperliche Konsequenzen haben. Dass die Handlung um einen einzelnen Angestellten kreist, der zwischen Pflichtgefühl und Ausbruchssehnsucht schwankt, macht aus dem Science-Fiction-Element letztlich einen Rahmen für eine sehr persönliche, im Kern dramatische Geschichte über ein festgefahrenes Leben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen, niedrigen dreistelligen Stimmenbasis zählt der Film zu jenen Titeln, die kein breites Publikum erreicht haben, sondern eher im Nischenbereich zwischen Komödie und Drama wahrgenommen wurden. Seit dem Erscheinungsjahr 2008 sind mittlerweile weit mehr als anderthalb Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich an dieser überschaubaren Resonanz Grundlegendes geändert hätte. Innerhalb des Genres, das absurde Science-Fiction-Ideen mit alltäglichen Themen wie Arbeitsdruck und Selbstverwirklichung verknüpft, bleibt der Film damit ein wenig beachteter, aber eigenständiger Beitrag.
Bilder





Besetzung & Stab
- Zach Galifianakis als George
- Judy Greer als Michelle
- Mía Maestro als Charisma
- Missi Pyle als Sahra
- James Le Gros als Julieen
- D.W. Moffett als Jeffers
- Chris Coppola als Todd
- Fay Masterson als Cindy
- Ryan McCann als Mack Luster
- Matthew Glave als Rodger
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Verfügbarkeit
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