Vizontele Tuuba – Vizontele 2 (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yılmaz Erdoğan |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-02-02 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (201 Stimmen) |
Worum es geht
In der kleinen türkischen Gemeinde Gevaş sorgt ein neuartiges Gerät für Aufruhr: ein „Wunderradio mit Bildern“, der erste Fernseher, den die Gegend zu Gesicht bekommt. Bürgermeister Nazmi sieht darin vor allem eine Gelegenheit, dem erfolgreichen Kinobetreiber Latif Konkurrenz zu machen, dessen Geschäft ihm schon lange missfällt. Zusammen mit dem etwas verschrobenen Emin macht sich Nazmi daran, auf dem höchsten Hügel der Umgebung eine Antenne zu errichten, um den Empfang zu sichern. Latif wiederum begegnet der neuen Technik mit offenem Misstrauen und erklärt sie kurzerhand zum Teufelswerk. Aus diesem Grundkonflikt zwischen Fortschrittsglauben, Eigeninteresse und Skepsis entwickelt sich eine Geschichte über eine Dorfgemeinschaft im Umbruch.
Entstehungsgeschichte
„Vizontele Tuuba – Vizontele 2“ entstand 2001 unter der Regie von Yılmaz Erdoğan, der auch selbst vor der Kamera steht. An seiner Seite spielen Demet Akbağ, Altan Erkekli und Cem Yılmaz. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zum Stoff: Die Ankunft eines Massenmediums in einer abgelegenen Gemeinde bietet reichlich Stoff für komische Missverständnisse, zugleich steckt in der Geschichte ein ernsthafterer Kern – der Wandel gewachsener Strukturen durch neue Technik und die Frage, wer davon profitiert und wer sich übergangen fühlt. Dass ein Bürgermeister und ein Kinobetreiber zu Kontrahenten werden, deutet auf eine Erzählung, die lokale Machtfragen mit gesellschaftlichem Wandel verknüpft, ohne dabei den Humor aus den Augen zu verlieren. Die Rollenverteilung – ein durchtriebener Amtsträger, ein misstrauischer Geschäftsmann, ein exzentrischer Helfer – legt eine Ensemble-Komödie nahe, die von ihren Figuren und deren Eigenheiten lebt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Anzahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein positives, aber nicht übermäßig breites Echo ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2001 sind mittlerweile deutlich mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der das Zusammenspiel von Tradition und neuer Technik in vielen Gesellschaften noch ein greifbares Thema war. Innerhalb der Komödie-Drama-Kombination steht er damit für einen Ansatz, der leichten Ton und gesellschaftliche Beobachtung miteinander verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yılmaz Erdoğan als Deli Emin
- Demet Akbağ als Siti Ana
- Altan Erkekli als Başkan Nazmi
- Cem Yılmaz als Fikri
- Cezmi Baskın als Latif
- Bican Günalan als Sezgin
- Şebnem Sönmez als Gülizar
- Salih Kalyon als Casim
- Şener Kökkaya als Basri
- Erdal Tosun als Şeyhmus
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Verfügbarkeit
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