Vom Gießen des Zitronenbaums (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Elia Suleiman |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-12-04 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (182 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Künstler Elia lebt in Nazareth, wo schon der eigene Garten mit seinen Zitronenbäumen kein sicherer Ort ist – die Nachbarn haben ein Auge auf die Früchte geworfen. Elia bricht auf, um anderswo heimisch zu werden, dorthin, wo Frauen frei sind, Kunst toleriert wird, Parks öffentlich sind und niemand fremde Zitronen stiehlt. In Paris und New York wird er zum stillen Beobachter des Urbanen und stößt auf aggressive Parkbesucher, ferngesteuerte Touristen, patrouillierende Polizisten und bewaffnete Spaziergänger. Das anfängliche Staunen wandelt sich in ein vertrautes Befremden, denn auch diese Welt scheint aus den Fugen. Am Ende kehrt Elia nach Nazareth zurück – und findet seinen Zitronenbaum liebevoll gepflegt und gedeihend vor.
Entstehungsgeschichte
Elia Suleiman führte bei diesem 2019 entstandenen Film Regie und übernahm zugleich die Hauptrolle des Elia. An seiner Seite stehen Ali Suliman, Gael García Bernal und Stephen McHattie. Der Titel ist ohne Altersbeschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und dokumentarischen Elementen deutet auf eine Erzählweise hin, die zwischen genauer Beobachtung und pointierter Überzeichnung wechselt. Dass Elia sowohl von Suleiman gespielt als auch von ihm inszeniert wird, legt eine persönliche, fast tagebuchartige Perspektive nahe. Die Reise durch mehrere Städte – Nazareth, Paris, New York – gibt der Geschichte eine episodische Struktur, in der wiederkehrende Motive wie der Zitronenbaum als Klammer dienen. Die Beobachtung von öffentlichem Raum, Sicherheitskräften und Alltagsszenen ohne viel Dialog verweist auf eine visuell getragene, fast wortlose Erzählhaltung, die Komik aus Beobachtung statt aus Pointen gewinnt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein breiter Konsens ablesen lässt. Seit der Entstehung 2019 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, und die Verbindung von Komödie, Drama und dokumentarischem Blick bleibt innerhalb dieser Genremischung eine eher seltene Kombination. Die geringe Zahl abgegebener Stimmen spricht für ein bislang kleines, aber aufmerksames Publikum, das sich auf die eigenwillige Erzählform einlässt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Elia Suleiman als E.S.
- Ali Suliman als Mad Man
- Gael García Bernal als Gael García Bernal
- Stephen McHattie als Tarot Reader
- Kwasi Songui als New York Taxi Driver
- Grégoire Colin als Man in the Metro
- Holden Wong als Policeman 6
- Alain Dahan als Immigration Officer
- Vincent Maraval als Producer in Paris
- Sébastien Beaulac als Policeman #3
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Verfügbarkeit
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