Was vom Tage übrig blieb (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Ivory |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-11-05 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 11.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 23.240.144 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.551 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Großbritannien der 1950er Jahre ersteigert der amerikanische Millionär Lewis ein Herrenhaus: Darlington Hall, den Besitz des in Schande verstorbenen gleichnamigen Lord Darlington. Dem Adligen wird vorgeworfen, zu Beginn der 30er Jahre mit Nazis zusammengearbeitet zu haben. Butler Stevens erinnert sich in einem Brief an die ehemalige Haushälterin Miss Kenton an jene Zeit zurück – und daran, wie sie zum ersten Mal in Darlington Hall aufkreuzte. Als er der Liebe gedenkt, die er ihr gegenüber aus Pflichtgefühl unterdrückt hat, fasst Stevens einen Entschluss: Er will Miss Kenton nach all den Jahren aufsuchen und seinen Fehler wiedergutmachen.
Entstehungsgeschichte
James Ivory führte Regie, erschienen ist der Film 1993. Anthony Hopkins und Emma Thompson stehen vorn in einer Besetzung, zu der außerdem James Fox und Christopher Reeve gehören. Die Freigabe ab 6 Jahren mag bei einem Stoff mit politischem Hintergrund überraschen, entspricht aber einer Erzählweise, die ohne drastische Mittel auskommt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Liebesfilm, aber die Liebe kommt in dieser Geschichte gerade nicht vor – sie wird verschwiegen, und das Verschweigen ist der eigentliche Vorgang. Die Erzählung ist zweifach gerahmt: durch den Hausverkauf in den 1950er Jahren und durch einen Brief, der die Vergangenheit aufruft. Beides zusammen ergibt eine Form, in der nichts mehr zu ändern und alles noch zu verstehen ist. Der politische Hintergrund bleibt dabei kein Beiwerk: Dasselbe Pflichtgefühl, das Stevens das Fühlen verbietet, lässt ihn auch nicht fragen, wem er eigentlich dient.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 aus einer vierstelligen Zahl von Stimmen erreicht der Film einen der höheren Werte der Skala; die Stimmenzahl bleibt überschaubar, was das Urteil nicht schwächer, aber weniger breit abgestützt macht. 33 Jahre nach dem Erscheinen liest er sich als Musterfall des zurückhaltenden Kammerdramas, in dem das Ungesagte mehr Raum einnimmt als das Gesagte – eine Machart, die auf Tempo verzichtet und dafür an Genauigkeit gewinnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anthony Hopkins als James Stevens
- Emma Thompson als Miss Kenton
- James Fox als Lord Darlington
- Christopher Reeve als Jack Lewis
- Hugh Grant als Reginald Cardinal
- Peter Vaughan als William Stevens
- Ben Chaplin als Charlie, Head Footman
- Paula Jacobs als Mrs. Mortimer, the cook
- Patrick Godfrey als Spencer
- Michael Lonsdale als Dupont D'Ivry
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Verfügbarkeit
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