Was will ich mehr (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Silvio Soldini |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-04-30 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (194 Stimmen) |
Worum es geht
Anna hat sich ein Leben eingerichtet, das aufgeht: ein Job, der sie ausfüllt, eine Familie und Freunde, an denen sie hängt, und Alessio, mit dem sie sogar schon über gemeinsame Kinder spricht. Es ist ein Leben ohne offene Fragen. Dann kreuzt Domenico zufällig ihren Weg, und mit ihm etwas, das Anna in dieser Form noch nicht kannte: ein Verlangen, das sich nicht in ihre geordnete Existenz einpassen lässt. Domenico ist verheiratet, hat zwei Kinder, und was zwischen ihm und Anna entsteht, lässt sich nur im Verborgenen leben, mit Lügen erkauft und mit schlechtem Gewissen bezahlt. Irgendwann reicht Anna das heimliche Glück nicht mehr, und sie beginnt, mehr zu verlangen, als diese Beziehung ihr geben kann.
Entstehungsgeschichte
Der italienische Film entstand 2010 unter der Regie von Silvio Soldini. In den zentralen Rollen sind Alba Rohrwacher und Pierfrancesco Favino zu sehen, an ihrer Seite stehen Giuseppe Battiston und Teresa Saponangelo.
Hinter den Kulissen
Als Drama mit Liebesfilm-Anteilen legt der Film seinen Fokus konsequent auf das Innenleben seiner Hauptfigur statt auf äußere Handlung. Die Geschichte einer Affäre zwischen einer gebundenen Frau und einem verheirateten Mann mit Kindern verweigert von vornherein die einfache Lösung: Es gibt kein Paar, das frei wäre, sich füreinander zu entscheiden, sondern nur Menschen, die zwischen Zugehörigkeit und Verlangen abwägen müssen. Dass die Erzählung mit Annas Entschluss endet, mehr zu wollen, statt mit einer Auflösung, unterstreicht, dass es hier weniger um ein romantisches Happy End als um die Konsequenzen von Begehren geht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit seinem Erscheinen 2010 sind mittlerweile 15 Jahre vergangen, in denen sich am Zuspruch offenbar wenig verändert hat. Innerhalb des Genres reiht er sich ein in jene Liebesdramen, die eine Affäre nicht als Ausbruch feiern, sondern als moralisch aufgeladenes Dilemma erzählen, dessen Reiz gerade in seiner Unbequemlichkeit liegt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Alba Rohrwacher als Anna
- Pierfrancesco Favino als Domenico
- Giuseppe Battiston als Alessio
- Teresa Saponangelo als Miriam
- Monica Nappo als Chicca
- Tatiana Lepore als Bianca
- Sergio Solli als Domenico's father-in-law
- Gisella Burinato als Aunt Ines
- Gigio Alberti als Dr. Morini, PhD
- Fabio Troiano als Bruno
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Verfügbarkeit
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