Wasabi - Ein Bulle in Japan (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gérard Krawczyk |
|---|---|
| Genre | Drama, Action, Komödie |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-10-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.366.360 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.480 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hubert Fiorentini ist ein französischer Polizeikommissar, dessen rüde Methoden ihm einen zweifelhaften Ruf eingetragen haben. Privat sieht es nicht besser aus: keine Freunde, ein Einzelgängerleben, unumwunden gesagt ein emotionaler Krüppel. Dann erfährt er, dass er Erbe des Vermächtnisses seiner einzigen großen Liebe ist, und fliegt nach Japan, um es anzutreten. Dort erwartet ihn eine Überraschung, mit der er nicht gerechnet hat: eine Tochter, die weder auf Polizisten noch auf ihren Vater gut zu sprechen ist. Hubert verschweigt ihr seine Identität zunächst und erlebt ein paar furiose Tage an ihrer Seite. Bis die Yakuza auf die beiden aufmerksam wird.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert wurde der 2001 erschienene Film von Gérard Krawczyk; international läuft er schlicht unter „Wasabi“. Die Besetzung führt Jean Reno, Hirosue Ryoko, Michel Muller und Carole Bouquet auf. Diese Aufstellung spiegelt den Aufbau der Geschichte, die einen französischen Ermittler mit einer japanischen Gegenspielerin und Verbündeten in einer Person zusammenbringt. Erst ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama, Action und Komödie werden hier in einer Reihenfolge kombiniert, die man selten so gewichtet findet. Der dramatische Kern ist die verschwiegene Vaterschaft, die Action liefert der Konflikt mit dem organisierten Verbrechen, und die Komik entsteht aus dem Aufeinanderprallen zweier Temperamente und zweier Länder. Die Konstruktion arbeitet mit einem klassischen Vorenthalten: Der Zuschauer weiß von Anfang an, wer Hubert für die junge Frau ist, sie selbst weiß es nicht. Jede gemeinsame Szene trägt dadurch eine zweite Ebene, und die Frage ist weniger, ob die Wahrheit ans Licht kommt, als wann und um welchen Preis.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6.7 von 10 aus über tausend Stimmen und damit spürbar über der Mitte der Skala, ohne in den Spitzenbereich zu reichen. Für eine Mischform aus drei Genres ist das ein stimmiges Ergebnis. 25 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart der Actionkomödie, die ihren Reiz aus dem Ortswechsel und dem widerwilligen Familienband bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Reno als Hubert Fiorentini
- Hirosue Ryoko als Yumi Yoshimido
- Michel Muller als Maurice 'Momo'
- Carole Bouquet als Sofia
- Yoshi Oida als Takanawa 'Zébra'
- Christian Sinniger als 'Le Squale'
- Alexandre Brik als Irène
- Jean-Marc Montalto als Olivier
- Véronique Balme als Betty
- Fabio Zenoni als Josy
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Verfügbarkeit
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