We Are The Flesh (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Emiliano Rocha Minter |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Fantasy |
| Laufzeit | 79 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-02-02 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (131 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer verwüsteten, namenlos bleibenden Stadt streifen die Geschwister Fauna und Lucio seit Jahren umher, auf der Suche nach Nahrung und einem Ort zum Bleiben. Sie stoßen auf ein Haus, das den Verwüstungen draußen zu widerstehen scheint, und darin auf Mariano, einen grantigen und undurchsichtigen Fremden. Er bietet ihnen Unterschlupf an, doch der Preis ist hoch: Die Geschwister müssen sich seinen strengen Regeln unterwerfen. Dazu zählen bizarre sexuelle Rituale und der Bau eines eigenartigen Höhlensystems im Inneren des Gebäudes. Mariano verfolgt dabei ein größeres Ziel, das über bloßes Überleben hinausgeht: Er will inmitten des Chaos eine neue Ordnung errichten. Wie weit Fauna und Lucio sich darauf einlassen und wohin dieser Prozess führt, bleibt im Verlauf der Geschichte offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2016 und wurde von Emiliano Rocha Minter inszeniert. In den Hauptrollen sind María Evoli, Noé Hernández, María Cid und Diego Gamaliel zu sehen. Die Freigabe liegt bei 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Horror und Fantasy deutet an, dass es hier nicht um klassische Schockmomente geht, sondern um eine Erzählung, die sich zwischen psychologischer Zumutung und surrealer Überhöhung bewegt. Die Ausgangssituation – eine zerstörte Welt, ein isoliertes Haus, ein Mann mit eigenen Gesetzen – erinnert an Kammerspiele, in denen sich Macht, Abhängigkeit und Körperlichkeit in engem Raum entladen. Dass die Geschichte auf ein Geschwisterpaar setzt, das sich fremden Ritualen unterwerfen muss, verschiebt den Fokus von äußerer Bedrohung auf innere Grenzüberschreitung. Das Höhlensystem, das die Figuren im Haus errichten, liest sich als Bild für einen Rückzug in etwas Vor-Zivilisatorisches, das mit Marianos Anspruch auf eine „neue Ordnung“ korrespondiert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,2 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld der Publikumsgunst – ein Wert, der auf ein gespaltenes oder zurückhaltendes Echo hindeutet. Seit der Veröffentlichung 2016 sind mehr als acht Jahre vergangen, ohne dass sich die schmale Bewertungsbasis merklich erweitert hätte. Innerhalb des Horror- und Fantasy-Umfelds positioniert sich der Titel durch seine explizite, ritualisierte Erzählweise als ein Werk für ein sehr spezifisches Publikum, das sich auf verstörende, mehrdeutige Bilder statt auf konventionelle Genrekost einlässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- María Evoli als Fauna
- Noé Hernández als Mariano
- María Cid als María
- Diego Gamaliel
- Gabino Rodríguez als Mexican Soldier
- Jonathan Miralda
- Andrés Villalobos
- Claudette Maillé
- Jessica Janet Martínez
- Jazael Olguín Zapata
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Verfügbarkeit
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