(Welt) All inklusive (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eric Lartigau |
|---|---|
| Genre | Komödie, Science Fiction |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-01-16 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 2 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (153 Stimmen) |
Worum es geht
Die französische Regierung hat ein Kommunikationsproblem: Die Bevölkerung sieht die hohen Ausgaben für die Raumfahrtforschung kritisch. Um die Stimmung zu drehen, wird gemeinsam mit dem französischen Raumfahrtzentrum ein cleveres PR-Manöver gestartet. Unter dem Namen „Le ticket pour l'espace“ wird ein großes Gewinnspiel ausgeschrieben, bei dem zwei ganz normale Bürger eine Übernachtung in der europäischen Raumstation gewinnen können – in Begleitung eines Teams professioneller Astronauten. Was als reine Imagepflege gedacht ist, bringt Amateure und Profis auf engem Raum zusammen, und die Ausgangslage liefert reichlich Stoff für Situationskomik zwischen Bürokratie, Öffentlichkeitsarbeit und dem Ernst der Raumfahrt.
Entstehungsgeschichte
„(Welt) All inklusive“ entstand 2006 unter der Regie von Eric Lartigau. Der französische Originaltitel lautet „A Ticket to Space“ im internationalen Sprachgebrauch. Die Besetzung umfasst Kad Merad, Olivier Baroux, Marina Foïs und Guillaume Canet. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Science-Fiction verrät, dass hier nicht die technische Seite der Raumfahrt im Zentrum steht, sondern das menschliche und politische Drumherum. Die Grundidee – ein Werbegag der Regierung, der zwei Laien ins All schickt – funktioniert als Aufhänger für eine Satire auf Öffentlichkeitsarbeit und Staatsapparate, ohne dass der Film den Anspruch erhebt, die Raumfahrt selbst realistisch abzubilden. Dass professionelle Astronauten und zufällig ausgeloste Bürger aufeinandertreffen, legt eine Erzählweise nahe, die auf den Kontrast zwischen Alltagsmenschen und Expertentum setzt und daraus komisches Potenzial zieht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,2 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld der Publikumsgunst. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich daraus eine größere Bekanntheit oder Nachwirkung ableiten ließe. Innerhalb der Komödien-Science-Fiction-Kombination bleibt der Titel ein Nischenwerk, das vor allem durch seine Prämisse – Raumfahrt als PR-Instrument – eine eigenständige Note innerhalb des Genres besitzt, ohne dass die Bewertungslage auf eine breite Anerkennung schließen lässt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Kad Merad als Cardoux
- Olivier Baroux als Beaulieu
- Marina Foïs als Soizic
- Guillaume Canet als Yonis / Bernard Guérin
- André Dussollier als Werburger
- Anne Marivin als spationaute #1
- Frédérique Bel als Miss France
- Pierre-François Martin-Laval als Poushy
- Frédéric Proust als Professeur Rochette
- Thierry Frémont als Professeur de théâtre
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Verfügbarkeit
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