Wer erschoss Salvatore G.? (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francesco Rosi |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Historie |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-03-01 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein sizilianischer Hinterhof, ein Toter, dessen Hände noch die eigene Waffe umklammern: Der Bandit Salvatore Giuliano ist mit zahlreichen Schusswunden aufgefunden worden. Nach und nach strömen Polizisten, Journalisten und Schaulustige an den Ort des Geschehens, alle mit derselben Frage im Kopf. Die naheliegende Erklärung, der Gesuchte habe seiner Festnahme mit Gewalt entgehen wollen, wirkt von der ersten Einstellung an brüchig. Der Film verweilt bei diesem einen Schauplatz und den Menschen, die sich um die Leiche versammeln, und macht aus einem vermeintlich klaren Todesfall ein Feld widersprüchlicher Deutungen.
Entstehungsgeschichte
Francesco Rosi inszenierte den italienischen Film 1962. In den Hauptrollen sind Salvo Randone, Frank Wolff, Pippo Agusta und Sennuccio Benelli zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Drama und Historie zeigt, dass es hier nicht um die Auflösung eines klassischen Rätsels geht, sondern um die Verschränkung eines konkreten Todesfalls mit größeren gesellschaftlichen und historischen Zusammenhängen. Dass die Handlung an einem einzigen, dicht bevölkerten Ort einsetzt und die Perspektiven von Polizei, Presse und Öffentlichkeit nebeneinanderstellt, deutet auf eine Erzählweise hin, die weniger die Tat selbst als deren Wahrnehmung und Deutung durch verschiedene Beteiligte in den Mittelpunkt rückt. Die Inhaltsangabe hält den eigentlichen Ausgang der Ermittlungen bewusst zurück und legt den Fokus stattdessen auf den Moment, in dem Fakten und Vermutungen noch ungeordnet nebeneinanderstehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer eher schmalen, im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl zählt der Titel zu den Werken, die eher von einem kleineren, aber offenbar überzeugten Publikum bewertet wurden als von einer breiten Masse. Seit der Entstehung im Jahr 1962 sind über sechs Jahrzehnte vergangen, der Film liegt damit deutlich vor der Gegenwart und steht für eine Zeit, in der Krimi, Drama und Historie in italienischen Produktionen häufig eng miteinander verwoben wurden. Innerhalb dieser Genremischung markiert er einen Fall, der weniger auf Spannung durch Auflösung setzt als auf die Beobachtung, wie eine Todesnachricht öffentlich verhandelt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Salvo Randone als President of Viterbo Assize Court
- Frank Wolff als Gaspare Pisciotta
- Pippo Agusta als Minor Role (uncredited)
- Sennuccio Benelli als Reporter (uncredited)
- Giuseppe Calandra als Minor Official (uncredited)
- Pietro Cammarata als Salvatore Giuliano (uncredited)
- Max Cartier als Francesco (uncredited)
- Nando Cicero als Bandit (uncredited)
- Pietro Franzone als Separatist (uncredited)
- Giovanni Gallina als Bit Part (uncredited)
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Verfügbarkeit
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