Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Nichols |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-06-22 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 7.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 33.736.689 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (942 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
George und Martha sind ein Ehepaar, das einander mit wilder Verachtung begegnet. Beide haben selbstzerstörerische Persönlichkeiten, beide kennen die Schwächen des anderen genau und wissen, wie sich daraus Verletzungen schlagen lassen. George unterrichtet Geschichte an der Universität und trinkt; Martha, Tochter des Direktors eben dieser Universität, ist eine frustrierte und verletzliche Frau.
An einem Samstagabend laden die beiden nach einer Feier einen neuen Professor und dessen Ehefrau zu sich nach Hause ein. Dass Gäste im Raum sind, hindert die Gastgeber nicht daran, sich wie gewohnt zu demütigen und zu quälen. In diesem grausamen Spiel tritt nach und nach die Wahrheit hervor, über die Gastgeber ebenso wie über die Besucher.
Entstehungsgeschichte
Das Drama erschien 1966, die Regie lag bei Mike Nichols. Elizabeth Taylor, Richard Burton, George Segal und Sandy Dennis bilden das Ensemble, was den Zuschnitt auf ein Kammerstück erkennen lässt. Die Freigabe ab 18 Jahren fällt bei einem Werk ohne Actionanteil auf und verweist auf die Härte des Umgangstons.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und das Feld ist genau umrissen: Ehepaar, Ehebruch, Professor, Campus, Gast und Schwarzer Humor. Diese Mischung erklärt, warum der Stoff ohne äußere Handlung auskommt. Der Konflikt entsteht aus Sprache, aus Anspielungen, aus dem Wissen zweier Menschen umeinander. Dass Schwarzer Humor mitläuft, verschiebt die Wirkung: Was zunächst als Schlagabtausch unterhält, kippt im Verlauf ins Schmerzhafte. Die Gäste wirken dabei als Verstärker, denn das Paar braucht Publikum für seine Rituale, und wer zusieht, wird ins Geschehen gezogen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen liegt der Titel klar im oberen Bereich. Die Stimmenzahl bleibt überschaubar und beschreibt ein Publikum, das gezielt zu diesem Film findet. 60 Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Anlage unbequem, weil sie nichts braucht als zwei Menschen, eine lange Nacht und die Bereitschaft, einander nichts zu ersparen. Innerhalb des Dramas steht der Titel für jene Machart, die ihre Wirkung aus Verdichtung zieht statt aus Umfang.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elizabeth Taylor als Martha
- Richard Burton als George
- George Segal als Nick
- Sandy Dennis als Honey
- Agnes Flanagan als Roadhouse Waitress (uncredited)
- Frank Flanagan als Roadhouse Manager (uncredited)
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Verfügbarkeit
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