Wer hat dem Affen den Zucker geklaut? (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pipolo |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-10-07 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (195 Stimmen) |
Worum es geht
Das Grand Hotel Excelsior ist ein Ort der Extravaganz und des Chaos zugleich. Ein Magier mit angeblich hellseherischen Fähigkeiten bringt die Gäste durcheinander, während schrullige Hotelbesucher dem Personal während der Hauptsaison zusätzlich zusetzen. Hotelinhaber Taddeus, herrschsüchtig und von unermüdlichem Tatendrang, treibt seine Angestellten an ihre Grenzen. Zwischen alldem bahnt sich eine Romanze an: Die wohlhabende Ilde hat ein Auge auf den alleinstehenden Hotelchef geworfen. Für zusätzliche Verwicklungen sorgt ein Kellner, der seiner Tochter jahrelang vorgegaukelt hat, selbst Stammgast in diesem glamourösen Haus zu sein. Als sie ihn nun besuchen will, bleibt ihm nichts anderes übrig, als seine Kollegen einzuweihen. Diese organisieren eine aufwendige Maskerade, damit der Schwindel nicht auffliegt – ein Vorhaben, das mehr Personal, Nerven und Situationskomik erfordert, als geplant.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1982 unter der Regie von Pipolo und ist als Komödie angelegt. In den Hauptrollen sind Adriano Celentano, Enrico Montesano, Diego Abatantuono und Carlo Verdone zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Mit gleich vier prominent besetzten Hauptrollen setzt der Film auf ein Ensemble aus komödiantischen Figuren statt auf eine einzelne zentrale Heldenfigur. Die Handlung verknüpft mehrere parallele Erzählstränge – den mystischen Magier, die verwöhnten Hotelgäste, die aufkeimende Romanze und den Schwindel des Kellners –, die im Setting eines Luxushotels zusammenlaufen. Diese Struktur erlaubt es, unterschiedliche komische Register zu bedienen: von der Situationskomik der Maskerade bis zur Übertreibung der schrulligen Gästefiguren. Der Titel selbst, mit seiner scherzhaften Rätselformel, deutet bereits die verspielte, auf Verwechslung und Täuschung angelegte Grundhaltung der Geschichte an.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit seiner Entstehung 1982 sind mehr als vierzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die italienische Komödientradition jener Zeit einordnet. Die Kombination aus Ensemblebesetzung, Hotel-Setting und mehreren verschränkten Verwicklungssträngen ist typisch für Komödien, die auf Situationskomik und ein breites Figurenpanorama setzen, statt auf eine einzige stringente Handlung.
Bilder



Besetzung & Stab
- Adriano Celentano als Taddeus
- Enrico Montesano als Egisto Costanzi
- Diego Abatantuono als Il mago di Segrate
- Carlo Verdone als Pericle Coccia
- Eleonora Giorgi als Ilde Vivaldi
- Aldina Martano als Fatima
- Isabella Amadeo als Maria
- Franco Diogene als Ing. Binotti
- Armando Brancia als Bertolazzi
- Andrew Omokaro als Cameriere nero
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Verfügbarkeit
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