Wiener Dog (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Todd Solondz |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-06-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 469.311 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (236 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Dackel wandert von Besitzer zu Besitzer und verbindet damit vier Episoden, die sich lose um Einsamkeit und gescheiterte Hoffnungen drehen. Da ist der kleine Remi, der beginnt, an den fragwürdigen Überzeugungen seiner Eltern zu zweifeln. Eine zurückhaltende Tierarztassistentin lässt sich von Bad Boy Brandon zu einem Road Trip überreden, der ihr Dasein als Mauerblümchen hinter sich lassen soll. Ein gescheiterter Drehbuchautor hofft auf eine letzte Chance in Hollywood. Und die vom Leben gezeichnete Nana bekommt Besuch von ihrer Enkelin nur dann, wenn diese Geld braucht. Alle vier suchen auf ihre Weise nach persönlichem Glück, finden es aber allenfalls in der stillen Gesellschaft ihres Hundes.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2016 und wurde von Todd Solondz inszeniert. Zur Besetzung gehören Ellen Burstyn, Kieran Culkin, Julie Delpy und Danny DeVito, die jeweils in einem der vier Episodenstränge auftreten. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie und Drama zeigt sich schon in der Anlage: Ein possierlicher Dackel als verbindendes Element steht im Kontrast zu Figuren, deren Geschichten von Enttäuschung, Vereinsamung und gescheiterten Lebensentwürfen geprägt sind. Die episodische Struktur mit vier eigenständigen Erzählsträngen erlaubt es, unterschiedliche Lebensalter und soziale Situationen nebeneinanderzustellen – vom Kind, das seine Eltern hinterfragt, bis zur alten Frau, deren Familie sich nur aus Eigennutz meldet. Dass der Hund dabei als roter Faden dient statt als Hauptfigur mit eigener Handlung, verweist auf eine Erzählform, die weniger eine Geschichte als eine Reihe von Zustandsbeschreibungen liefert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind neun Jahre vergangen, eine Zeitspanne, in der sich an dieser verhaltenen Resonanz offenbar wenig verändert hat. Innerhalb der Tragikomödie steht der Titel für einen Ansatz, der bittere Lebensrealitäten mit trockenem Humor verbindet, statt auf klassische Auflösung zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ellen Burstyn als Nana
- Kieran Culkin als Brandon McCarthy
- Julie Delpy als Dina
- Danny DeVito als Dave Schmerz
- Greta Gerwig als Dawn Wiener
- Tracy Letts als Danny
- Zosia Mamet als Zoe
- Keaton Nigel Cooke als Remi
- Haraldo Alvarez als Luis
- Rigoberto Garcia als Jose
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Verfügbarkeit
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