Wilde Kreaturen (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Young |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-01-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.381.260 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (406 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rod McCain ist ein Medienmogul ohne Skrupel. Er kauft den Marwood-Zoo in England und will ihn in eine Attraktion verwandeln, die ordentlich Gewinn abwirft. Um die Lage zu prüfen und Pläne zur Gewinnsteigerung zu entwickeln, schickt er seine Marketingmanagerin Willa und seinen Sohn Vince los.
Vor Ort treffen die beiden auf den spießigen Zoodirektor Rollo, der ein ganz eigenes Konzept zur Steigerung der Besucherzahlen verfolgt. Er will alle niedlichen und harmlosen Tiere erschießen und durch gefährliche wilde Kreaturen ersetzen, denn nur solche Tiere, so seine Überzeugung, locken das Publikum an. Mit dem Widerstand der Tierpfleger hat er allerdings nicht gerechnet, allen voran mit dem Insektenpfleger „Bugsy“ Malone. Das Personal denkt nicht daran, sich dem Willen der Chefetage zu beugen.
Entstehungsgeschichte
Robert Young führte Regie bei dieser Komödie von 1997. Vor der Kamera stehen John Cleese, Jamie Lee Curtis, Kevin Kline und Michael Palin. Wer ihn sehen möchte, muss mindestens 12 Jahre alt sein.
Hinter den Kulissen
Komödie und Liebesfilm bilden die Grundlage. Der komödiantische Kern liegt im Zusammenprall verschiedener Welten: ein profitgieriger Konzern, ein pedantischer Zoodirektor mit absurden Ideen und eine Belegschaft, die sich gegen beide stellt. Der Liebesfilm-Anteil lässt vermuten, dass sich zwischen den Figuren auch persönliche Beziehungen entwickeln.
Die Geschichte lebt von einer satirischen Grundidee. Ein Zoo, eigentlich ein Ort für Tiere und Besucher, wird zum Spielball der Gewinnmaximierung. Rollos Plan, harmlose Tiere durch gefährliche zu ersetzen, treibt diese Logik auf die Spitze und macht sie zugleich lächerlich. Die Tierpfleger stehen dabei für die Gegenposition, die das Wohl der Tiere über wirtschaftliche Kennziffern stellt. Aus diesem Dreieck aus Konzern, Direktor und Personal entstehen die Reibungen, von denen die Komödie zehrt. Dass die Abgesandten aus der Konzernzentrale kommen, verstärkt zudem den Gegensatz zwischen fernem Management und den Menschen vor Ort.
Einordnung & Wirkung
Das Publikum bewertet den Film mit durchschnittlich 6,2 von 10 Punkten, ein Urteil im soliden Mittelfeld. Die Basis bilden einige hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 29 Jahre vergangen. Innerhalb der Komödie gehört der Titel zu jenen Werken, die Profitdenken und Unternehmenslogik mit komödiantischen Mitteln aufs Korn nehmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Cleese als Rollo Lee
- Jamie Lee Curtis als Willa Weston
- Kevin Kline als Vince McCain / Rod McCain
- Michael Palin als Adrian "Bugsy" Malone
- Ronnie Corbett als Reggie
- Carey Lowell als Cub
- Robert Lindsay als Sydney Lotterby
- Bille Brown als Neville Coltrane
- Derek Griffiths als Gerry
- Cynthia Cleese als Pip
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Verfügbarkeit
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