Willkommen bei den Korsen (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alain Berbérian |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-10-06 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (408 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rémi François, besser bekannt als Jack Palmer, ist Privatdetektiv in Paris und hält sich für ebenso unwiderstehlich bei Frauen wie für einen Meister seines Fachs. Schließlich nimmt er einen Auftrag an, den ihm ein Notar aus der Provinz überträgt: Er soll Ange Leoni ausfindig machen. Die gesuchte Person stammt aus Korsika, hat eine kleine Summe geerbt und ist spurlos verschwunden.
Für Palmer, der nach eigener Einschätzung weit heiklere Missionen gewohnt ist, klingt das nach einer Kleinigkeit. Doch kaum ist er auf der „Insel der Schönheit“ angekommen, wird die Kleinigkeit zum Albtraum. Unbekannte beobachten ihn mit Ferngläsern, während er ermittelt. Die Einheimischen sind wortkarg, in der Dorfkneipe folgt eine Runde auf die nächste, Separatisten entführen ihn, Polizisten legen ihm irrtümlich Handschellen an, und ein Auto fliegt in tausend Stücke. Ange Leoni selbst verabredet sich heimlich mit dem Detektiv, erscheint aber nie.
Entstehungsgeschichte
Alain Berbérian inszenierte die Komödie, die 2004 erschien. Christian Clavier und Jean Reno stehen an der Spitze der Besetzung, dazu kommen Caterina Murino und Didier Flamand. Freigegeben ist sie ab sechs Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie setzt der Film ganz auf die Reibung zwischen einer selbstverliebten Hauptfigur und einer Umgebung, die sich nicht nach ihr richtet. Palmer kommt als vermeintlicher Profi, doch jede Situation entzieht sich seiner Kontrolle.
Die Anlage lebt vom Gegensatz zwischen Großstadt und Insel. Der Pariser Detektiv trifft auf verschlossene Einheimische, auf Trinkrituale und auf politische Spannungen, die sich in Gestalt der Separatisten zeigen.
Die Suche nach Ange Leoni bildet dabei das Gerüst. Dass die Verabredungen immer wieder ins Leere laufen, macht die Suche zum wiederkehrenden Motiv und hält die Frage offen, was hinter dem Verschwinden steckt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittswertung von 5,9 von 10 zeigt eine gemischte Aufnahme. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen und lässt eine Tendenz zum Mittelfeld erkennen.
Seit dem Erscheinen sind 22 Jahre vergangen. Innerhalb der Komödie gehört der Film zu den Geschichten, die ihren Witz aus dem Zusammenprall von Stadtmensch und ländlicher Eigenart beziehen, hier zugespitzt durch einen Ermittler, der sich maßlos überschätzt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Christian Clavier als Rémi François, aka Jack Palmer
- Jean Reno als Ange Léoni
- Caterina Murino als Léa Léoni
- Didier Flamand als Maître Dargent
- Pierre Salasca als Matéo
- Éric Fraticelli als Figoli, aka "le piaf"
- Alain Maratrat als De Vlaminck
- François Orsoni als Balducci
- Nathanaël Maïni als Grappa
- Albert Dray als Captain of the gendarmerie
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Verfügbarkeit
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