Wohne lieber ungewöhnlich (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gabriel Julien-Laferrière |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-08-10 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 5.851.195 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (224 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bastien und seine Geschwister sind es leid: Ihre Familie besteht aus einem Geflecht von acht Erziehungsberechtigten, verteilt auf verschiedene Wohnungen, verschiedene Ehen und verschiedene Beziehungen ihrer Mutter Sophie und deren früherer Partner. Statt weiter zwischen den Haushalten hin- und herzupendeln und sich einem komplizierten Bring- und Holsystem zu unterwerfen, fassen die Kinder einen radikalen Entschluss: Sie ziehen gemeinsam in eine große Altbauwohnung und drehen den Spieß um. Von nun an sollen die Eltern kommen – nach einem strengen Betreuungsplan, den die Kinder selbst aufgestellt haben. Dass ein solches Experiment mit acht erwachsenen Beteiligten nicht reibungslos verlaufen kann, liegt auf der Hand.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie entstand 2016 unter der Regie von Gabriel Julien-Laferrière. In den Hauptrollen sind Julie Gayet, Thierry Neuvic, Julie Depardieu und Lucien Jean-Baptiste zu sehen. Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und richtet sich damit ausdrücklich an ein Publikum jeden Alters.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Familienfilm passt zur Grundidee der Geschichte: Ein an sich ernstes Thema – die Zerrissenheit von Kindern zwischen mehreren Elternteilen und Haushalten – wird über die Umkehrung der gewohnten Rollen komödiantisch aufgelöst. Statt aus der Perspektive der Erwachsenen erzählt der Film aus Sicht der Kinder, die das System, dem sie unterworfen sind, kurzerhand neu organisieren. Die große Zahl an Elternfiguren – acht an der Zahl – sorgt dabei zwangsläufig für ein Ensemble aus unterschiedlichen Temperamenten und Lebensentwürfen, das reichlich Anlass für Verwicklungen bietet, ohne dass dafür ein komplizierter Plot nötig wäre.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile fast ein Jahrzehnt vergangen, was den Film in eine Reihe europäischer Familienkomödien einordnet, die das Thema Patchwork-Familie mit leichter Hand angehen, statt es dramatisch aufzuladen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julie Gayet als Sophie
- Thierry Neuvic als Philippe
- Julie Depardieu als Agnès
- Lucien Jean-Baptiste als Hugo
- Claudia Tagbo als Babette
- Philippe Katerine als Claude
- Chantal Ladesou als Aurore
- Arié Elmaleh als Paul
- Nino Kirtadzé als Madeleine
- Caterina Murino als Marie
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Verfügbarkeit
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