Yentown - Swallowtail Butterfly (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 岩井俊二 |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Musik, Science Fiction |
| Laufzeit | 148 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-09-14 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (101 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Rand von Tokyo liegt Yentown, eine Barackensiedlung, in der Menschen unterschiedlichster Herkunft leben, die meisten von ihnen keine Japaner. Sie alle verbindet die Sehnsucht nach Geld, nach dem Yen, der der Siedlung ihren Namen gibt. Dort wächst die schüchterne Ageha auf, nach dem Tod ihrer Mutter aufgenommen von der chinesischen Sängerin Glico, die in Yentown zur Prostitution gezwungen wurde. Als ein Yakuza, der Ageha bedroht, getötet wird, taucht in seiner Leiche eine Kassette auf. Die Informationen darauf verändern das Leben aller Beteiligten – und ziehen zugleich dunkle Gestalten an, die hinter derselben Kassette her sind und den aufkeimenden Traum vom Aufstieg bedrohen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1996 unter der Regie von Shunji Iwai. Besetzt ist er unter anderem mit Ayumi Ito, Yosuke Eguchi, Chara und Hiroshi Mikami. Eine Altersfreigabe ist nicht Teil der vorliegenden Angaben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Krimi, Musik und Science Fiction deutet auf eine Erzählung, die sich nicht auf ein reines Milieudrama beschränkt, sondern kriminelle Verstrickungen mit musikalischen Elementen und spekulativen Zügen verbindet. Die Anlage der Geschichte – eine Gemeinschaft von Außenseitern ohne japanischen Pass, die sich in einer selbstgebauten Enklave am Rand der Metropole organisiert – macht Migration, Armut und die Anziehungskraft des Geldes zum zentralen Motiv. Dass ein MacGuffin in Form einer Kassette die Handlung antreibt, verortet den Krimi-Anteil deutlich im Genre des Fundgegenstands, der eine Verfolgung auslöst. Die Besetzung mit einer Sängerin als einer der Hauptfiguren erklärt, warum Musik als eigenständiges Genre neben Drama und Krimi genannt wird: Gesang und Klang dürften über die reine Untermalung hinausgehen und Teil der erzählten Welt selbst sein.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit der Entstehung des Films 1996 sind knapp drei Jahrzehnte vergangen, was ihn innerhalb des japanischen Kinos der 1990er Jahre verortet, ohne dass sich daraus weitere Schlüsse ziehen ließen. Innerhalb der Genremischung aus Drama, Krimi, Musik und Science-Fiction-Elementen nimmt der Titel eine Position ein, die sich nicht eindeutig einem einzelnen Genre zuordnen lässt, sondern zwischen sozialem Milieuporträt und kriminellem Spannungsbogen changiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ayumi Ito als Ageha
- Yosuke Eguchi als Ryou Ryanki
- Chara als Glico
- Hiroshi Mikami als Feihong
- Andy Hui Chi-On als Maofu
- Atsuro Watabe als Ran
- Kaori Momoi als Suzukino
- Tomoko Yamaguchi als Shenmei
- Nene Otsuka als Reiko
- Yoriko Doguchi als Hoshino
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Verfügbarkeit
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