Zelle 211 - Der Knastaufstand (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Daniel Monzón |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-11-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 19.300.483 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.391 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Juan Olivier tritt seine erste Stelle als Gefängniswärter an, und zwar in einem Hochsicherheitsgefängnis – ausgerechnet an dem Tag, an dem unter den Insassen ein Aufstand ausbricht. Vom Zufall in diese Lage gebracht, bleibt ihm nur eine Ressource: sein Verstand. Er beschließt, sich selbst als Häftling auszugeben, um den Aufstand in eine Richtung zu lenken, die ihm die Freiheit zurückbringen könnte. In dieser Rolle macht er allerdings noch eine andere Entdeckung. Er ist nicht der schüchterne, zerbrechliche und wohlerzogene Mann, für den er sich immer gehalten hat. Wer am Rand eines Abgrunds überleben will, so stellt sich heraus, ist zu weit mehr bereit, als er von sich geglaubt hätte.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Daniel Monzón; erschienen ist der Film 2009. Alberto Ammann und Luis Tosar stehen im Mittelpunkt der Besetzung, ergänzt von Antonio Resines und Marta Etura. Die Freigabe wurde ab sechzehn Jahren erteilt, was der Härte des Schauplatzes entspricht.
Hinter den Kulissen
Action, Thriller und Drama teilen sich die Arbeit auf. Die Action steckt im Aufstand selbst, das Thrillerhafte in der Tarnung, die jederzeit auffliegen kann, das Drama in der Veränderung, die die Hauptfigur an sich bemerkt. Der geschlossene Raum ist dabei das entscheidende Element: Ein Gefängnis kennt keine Ausweichbewegung, jede Entscheidung wird sofort vor Publikum getroffen und ist unwiderruflich. Die Vertauschung der Rollen – Aufseher wird zum Insassen – kehrt zugleich die Ordnung um, die den Ort sonst definiert.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung deutlich im oberen Bereich und damit höher, als es für einen Genrestoff dieser Art die Regel ist. Siebzehn Jahre nach dem Erscheinungsjahr wirkt vor allem die Konsequenz der Anlage nach: kein Ausbruch nach draußen, sondern eine Zuspitzung nach innen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alberto Ammann als Juan Oliver
- Luis Tosar als Malamadre
- Antonio Resines als José Utrilla
- Marta Etura als Elena
- Manuel Morón als Ernesto Almansa
- Carlos Bardem als Apache
- Luis Zahera als Releches
- Fernando Soto als Armando Nieto
- Vicente Romero Sánchez als Tachuela
- Manolo Solo als Prison Director
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Verfügbarkeit
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