Zum Teufel mit den Kohlen (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Walter Hill |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-05-22 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 45.833.132 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (698 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Montgomery Brewster ist ein abgehalfterter Baseballspieler. Dann erfährt er, dass er der einzige Erbe von Rupert Horn ist, eines exzentrischen Multimillionärs und Onkels, den er nie kennengelernt hat. Der letzte Wille des Verstorbenen stellt eine Bedingung: 300 Millionen Dollar erhält Brewster nur, wenn er zuvor 30 Millionen in einem einzigen Monat ausgibt, ohne dabei Besitz zu erwerben. Erschwerend kommt hinzu, dass er niemandem in seinem Umfeld verraten darf, worum es geht, und dass Spenden an wohltätige Zwecke höchstens zehn Prozent ausmachen dürfen — der Rest muss vollständig verschwendet werden. Scheitert er, ist das Vermögen verloren.
Entstehungsgeschichte
Walter Hill führte Regie, herausgekommen ist der Film 1985. Richard Pryor spielt Brewster, John Candy steht ihm zur Seite, Lonette McKee und Stephen Collins vervollständigen die Besetzung. Der Film ist reine Komödie, und die Freigabe ab sechs Jahren passt zu dieser Festlegung.
Hinter den Kulissen
Eine Komödie ohne beigemischtes zweites Genre lebt von ihrer Regel, und die ist hier präzise gesetzt: eine Summe, eine Frist, mehrere Verbote. Aus dieser Konstruktion ergibt sich die Komik von selbst, weil jede vernünftige Handlung — sparen, investieren, erklären — untersagt ist. Das Schweigegebot sorgt zusätzlich dafür, dass Brewster von den eigenen Leuten für verrückt gehalten wird. Dass die Hauptfigur aus dem Sport kommt und dort ihre besten Jahre hinter sich hat, gibt dem Ganzen einen Beiklang von zweiter Chance.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 liegt der Film im mittleren Bereich, bewertet von einigen hundert Stimmen. 41 Jahre nach dem Erscheinen wirkt vor allem die Grundidee weiter, weil sie sich in einem einzigen Satz erzählen lässt. Innerhalb der Komödie steht die Arbeit für die Spielart, die ihr Publikum an einer klaren Aufgabe entlangführt, statt auf lose gereihte Situationen zu setzen. Die Frist im Testament ersetzt dabei jede zusätzliche Bedrohung: Der Kalender allein sorgt für Druck.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Pryor als Montgomery Brewster
- John Candy als Spike Nolan
- Lonette McKee als Angela Drake
- Stephen Collins als Warren Cox
- Jerry Orbach als Charley Pegler
- Pat Hingle als Edward Roundfield
- Tovah Feldshuh als Marilyn
- Hume Cronyn als Rupert Horn
- Joe Grifasi als J.B. Donaldo
- Peter Jason als Chuck Fleming
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Verfügbarkeit
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