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Alexander Nikolajewitsch Sokurow

Alexander Nikolajewitsch Sokurow

Regisseur · geboren 1951-06-14

Werdegang

Alexander Nikolajewitsch Sokurow wurde am 14. Juni 1951 geboren und ist ein russischer Regisseur, dessen avantgardistische und unabhängige Filme international Anerkennung fanden. Er wird als Erbe Tarkowskis beschrieben, mit einem sparsamen, düsteren und kontemplativen Stil, der die Grenzen zwischen Bild und Welt verwischt. Kennzeichnend für seine Arbeit sind lange, präzise Einstellungen mit malerischen Bildkompositionen, verzerrte Bildausschnitte, Zooms und der Einsatz von Weitwinkelobjektiven. Seine Filme sind häufig handlungsarm, mit Betonung auf Ästhetik und Impressionismus, und widmen sich einer philosophischen Auseinandersetzung mit Geschichte und Natur. Sokurow legt Wert darauf, dass Film sich nicht der Bequemlichkeit des modernen Publikums beugt und sich von bloßer Unterhaltung fernhält. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen der in einer einzigen ungeschnittenen Einstellung gedrehte Spielfilm „Russian Ark" (2002), „Mother and Son" (1997) sowie „Faust" (2011), der beim Filmfestival von Venedig mit dem Goldenen Löwen, der höchsten Auszeichnung des Festivals, geehrt wurde.

Filmografie bei uns

Im Katalog sind zwei Titel von Sokurow als Regisseur verzeichnet: „Russian Ark" aus dem Jahr 2002 und „Faust" aus dem Jahr 2011, womit die Spanne der erfassten Werke neun Jahre umfasst. Beide sind Spielfilme, keine Serien, und lassen sich den Genres Drama, Fantasy und Historie zuordnen. Der erste Titel erschien, als Sokurow 51 Jahre alt war, der zweite, als er 60 Jahre alt war.

Einordnung

Die beiden Titel erreichen bei uns Bewertungen von 7,2 und 6,6, im Durchschnitt 6,9 von 10. Beide Werke werden damit ähnlich, tendenziell positiv, bewertet, wobei „Russian Ark" den etwas höheren Wert erhält. Der Katalog bildet mit nur zwei Titeln lediglich einen Ausschnitt seines Schaffens über einen Zeitraum von neun Jahren ab.

Filmografie (Regie)

Russian Ark
Russian Ark
2002
Faust
Faust
2011