Arthur Rankin Jr.
Werdegang
Arthur Rankin Jr. wurde am 19. Juli 1924 geboren, als in Amerika geborener Regisseur, Produzent und Drehbuchautor, der später auf den Bermudas lebte und hauptsächlich im Animationsbereich arbeitete. Er war der Sohn des Schauspielers Arthur Rankin und Enkel von Harry Davenport, der vor allem als Dr. Meade in „Vom Winde verweht" bekannt ist. Anfang der 1960er-Jahre gründete er zusammen mit Jules Bass die Produktionsfirma Videocraft International, die später als Rankin/Bass bekannt wurde. Gemeinsam führten sie über viele Jahre Regie bei zahlreichen Stop-Motion-Animationsfilmen und Cartoons, darunter bekannte Weihnachts-Fernsehspecials. Rankin gilt zudem als Urheber der Story vieler Rankin/Bass-Produktionen. 1977 produzierte das Duo eine Version von J. R. R. Tolkiens „Der Hobbit", außerdem arbeiteten sie an Zeichentrickserien wie „ThunderCats" und „Silverhawks". Ihre letzte gemeinsame Arbeit war 1987 ein Fernsehspecial nach „Der Wind in den Weiden". Rankins letzte eigene Produktion war 1999 eine Zeichentrickversion von „Der König und ich", diesmal ohne Bass.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Titel von Arthur Rankin Jr. als Regisseur verzeichnet, alle aus dem Bereich Animation und Familie, ergänzt um Fantasy, Komödie, Abenteuer und TV-Film. Es handelt sich ausschließlich um Filme, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1974 bis 1980, darunter „The Year Without a Santa Claus", „Rudolph's Shiny New Year", „The Hobbit" und „The Return of the King". Das entspricht einer Zeitspanne von sechs Jahren, beginnend rund 50 Jahre nach seiner Geburt.
Einordnung
Die vier Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 6,4 und 7,1 von 10, im Schnitt bei 6,6 von 10 – ein recht einheitliches Bild ohne große Ausschläge. Der älteste Titel liegt 50 Jahre, der jüngste 56 Jahre nach Rankins Geburtsjahr, beide fallen in einen sechsjährigen Ausschnitt seines Schaffens in der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre.