Karel Reisz
Werdegang
Karel Reisz wurde am 21. Juli 1926 in Tschechien geboren und wirkte später als britischer Filmemacher und Filmkritiker. Er gilt als einer der Pioniere des Neuen Realismus im britischen Kino der 1950er und 1960er Jahre. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Samstagnacht und Sonntagmorgen“ aus dem Jahr 1960, ein Klassiker des Sozialrealismus, sowie das romantische Historiendrama „Die Geliebte des französischen Leutnants“ aus dem Jahr 1981.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Titel von Karel Reisz als Regisseur verzeichnet, allesamt Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1960 bis 1981 und decken damit eine Spanne von 21 Jahren ab. Der erste Titel entstand 34 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 55 Jahre danach. Die drei Werke sind „Samstagnacht bis Sonntagmorgen“ (1960), „Spieler ohne Skrupel“ (1974) und „Die Geliebte des französischen Leutnants“ (1981). Genretechnisch überwiegt das Drama, ergänzt durch Elemente aus Liebesfilm, Krimi und Historie – insgesamt vier Genrezuordnungen bei nur drei Titeln, was auf eine gewisse thematische Bandbreite innerhalb eines im Kern dramatischen Werks hindeutet.
Einordnung
Die drei Titel von Karel Reisz in unserem Bestand bewegen sich zwischen 6,5 und 7,0 von 10, im Schnitt bei 6,7 von 10. Die Bewertungen liegen damit nahe beieinander und weisen kein deutliches Ausreißerwerk auf. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten verzeichneten Titel liegen 21 Jahre, was die Filmografie über zwei Jahrzehnte britischer Filmgeschichte hinweg abbildet, wenn auch nur in einem schmalen Ausschnitt von drei Werken.