Élie Semoun
Werdegang
Élie Semoun wurde am 16. Oktober 1963 in Frankreich geboren, als Élie Semhoun, in eine sephardisch-jüdische Familie mit marokkanisch- und algerisch-jüdischen Wurzeln. Bereits mit 17 Jahren verfasste er Gedichtsammlungen und Theaterstücke. Ab 1988 trat er regelmäßig in der Fernsehsendung „Vivement lundi!" auf TF1 auf. Ab 1990 formte er mit Dieudonné M'bala M'bala ein Comedy-Duo, das mit provokanten Sketchen zu Themen wie Rassismus und Armut auftrat und zu einem der bekannten Duos seiner Zeit wurde. Erste Auftritte gab es 1991 im Café de la Gare, weitere Erfolge folgten an mehreren Pariser Bühnen. 1997 trennte sich das Duo aufgrund künstlerischer und finanzieller Differenzen. Semoun setzte seine Karriere mit dem Programm „Petites Annonces d'Élie" fort, unter anderem gemeinsam mit Franck Dubosc, und kehrte später mit eigenen Bühnenshows zurück. 2003 veröffentlichte er ein Chanson-Album, 2005 folgte ein weiteres Bühnenprogramm mit Dubosc und Muriel Robin. Das Verhältnis zu seinem früheren Partner Dieudonné blieb in den folgenden Jahren wechselhaft und war später durch dessen öffentlich umstrittene politische Positionen geprägt, von denen sich Semoun distanzierte.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste.de ist Élie Semoun mit einem einzigen Titel als Regisseur vertreten: „Ducobu 3" aus dem Jahr 2020, angesiedelt in den Genres Komödie und Familie. Damit lässt sich weder eine zeitliche Entwicklung noch ein wiederkehrendes Muster in seinem Schaffen als Regisseur aus unseren Daten ablesen, es liegt lediglich dieser eine Beitrag vor.
Einordnung
Der einzige bei uns geführte Titel erschien 57 Jahre nach Semouns Geburtsjahr. Die Bewertung von „Ducobu 3" liegt bei 5,3 von 10, was einem durchwachsenen bis mittleren Ergebnis entspricht. Auf Basis dieses einzigen Titels lässt sich keine weitergehende Einordnung seines Schaffens als Regisseur in unserem Katalog treffen.