Michelangelo Antonioni
Werdegang
Michelangelo Antonioni wurde am 29. September 1912 geboren und arbeitete als italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Editor. Bekannt wurde er vor allem durch seine sogenannte „Trilogie über die Moderne und ihre Unzufriedenheit“ mit den Filmen „L'Avventura“, „La Notte“ und „L'Eclisse“ sowie durch den englischsprachigen Film „Blowup“ und den mehrsprachigen „The Passenger“. Sein Werk gilt als einflussreich für das spätere Kunstkino. Für „Blowup“ erhielt er Oscar-Nominierungen für die beste Regie und das beste Originaldrehbuch, 1995 wurde ihm zudem ein Ehrenoscar verliehen.
Filmografie bei uns
Im Katalog stehen elf Titel Antonionis, alle als Regiearbeiten und ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Die Spannweite reicht von „Chronik einer Liebe“ aus dem Jahr 1950 bis zu „Eros“ aus dem Jahr 2004, also 54 Jahre Schaffenszeit. Der erste erfasste Titel entstand 38 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 92 Jahre danach. Die Genres konzentrieren sich auf Drama, Liebesfilm, Mystery und Thriller, wobei das Drama den Schwerpunkt bildet. Zu den weiteren erfassten Titeln zählen unter anderem „Die Nacht“, „Liebe 1962“, „Die mit der Liebe spielen“, „Blow Up“, „Die rote Wüste“, „Beruf: Reporter“, „Der Schrei“, „Zabriskie Point“ und „Jenseits der Wolken“.
Einordnung
Die elf Titel bewegen sich zwischen 5,7 und 7,9 von 10, im Schnitt bei 7,1 von 10. Die höchsten Bewertungen liegen bei den frühen bis mittleren Arbeiten, während die letzten erfassten Titel eher im unteren Bereich der Skala liegen. Zwischen dem ältesten und dem neuesten Titel im Bestand liegen mehr als fünf Jahrzehnte, was die insgesamt lange Zeitspanne der hier verzeichneten Arbeiten unterstreicht.