Nacho Vigalondo
Werdegang
Ignacio Vigalondo Palacios, besser bekannt als Nacho Vigalondo, wurde am 6. April 1977 geboren und ist ein spanischer Filmemacher. Seine erste Arbeit war 2003 der achtminütige Kurzfilm „7:35 in the Morning" über einen Selbstmordattentäter, der ein Café terrorisiert. Sein erster Spielfilm folgte 2007 mit „Los Cronocrímenes" (Timecrimes), bei dem er auch als Darsteller mitwirkte. 2011 entstand der spanischsprachige Alien-Invasionsfilm „Extraterrestre". Zwischen 2012 und 2014 schrieb und inszenierte er Episoden für die Anthologie-Horrorfilme „The ABCs of Death", „The Profane Exhibit" und „VHS: Viral". 2014 folgte mit dem Techno-Thriller „Open Windows" sein englischsprachiges Debüt. Sein bekanntester Film ist „Colossal", eine Variation des Kaiju-Genres mit Bezug zur Godzilla-Reihe, den er selbst schrieb und inszenierte; dabei war ihm wichtig, mit „old school"-Praktikeffekten und geringem Budget einen ernsthaften Film zu drehen. 2018 erschien mit „Pooka" sein Beitrag zur Hulu-Reihe „Into the Dark".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind fünf Titel von Nacho Vigalondo als Regisseur verzeichnet, allesamt Spielfilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 2007 bis 2018, also einer Spanne von elf Jahren. Genretechnisch zeigt sich eine breite Streuung: Science Fiction, Thriller, Horror, TV-Film, Komödie, Drama, Fantasy, Action und Krimi kommen vor, was auf einen Regisseur hindeutet, der sich nicht auf ein festes Genre festlegt, sondern zwischen Genrekino und ungewöhnlichen Stoffen wechselt.
Einordnung
Die fünf Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 5,1 und 7,0 von 10, im Schnitt bei 6,0. Am besten bewertet ist „Timecrimes" mit 7,0, am schwächsten „Open Windows" mit 5,1. Der älteste Titel im Katalog liegt 30 Jahre nach der Geburt Vigalondos, der jüngste, „Pooka", 41 Jahre danach. Insgesamt zeigt sich eine mittlere, recht gleichmäßige Bewertungslage ohne extreme Ausschläge nach oben oder unten.