Akiko Wakabayashi
Werdegang
Akiko Wakabayashi wurde am 13. Dezember 1939 geboren. In Japan drehte sie zahlreiche Filme, darunter Kaiju-Produktionen der Toho Studios wie „Dagora – Das Weltraummonster“ und „Ghidorah – Das dreiköpfige Monster“. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch die Rolle des Bond-Girls Aki im James-Bond-Film „Man lebt nur zweimal“ von 1967. Ursprünglich war ihr die Rolle der Kissy Suzuki zugedacht, während ihre Kollegin Mie Hama als Agentin Suki vorgesehen war. Weil Hama Schwierigkeiten mit der englischen Sprache hatte, tauschten die beiden Rollen, sodass Wakabayashi die größere Rolle übernahm. Auf ihren eigenen Vorschlag hin wurde die Figur dabei von Suki in Aki umbenannt. Bereits zuvor hatten Wakabayashi und Hama gemeinsam in „International Secret Police: Key of Keys“ die Hauptrollen gespielt, einem japanischen Actionfilm, den Woody Allen 1966 überarbeitete, neu synchronisierte und unter dem Titel „What’s Up, Tiger Lily?“ veröffentlichte.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Filme mit Akiko Wakabayashi als Schauspielerin verzeichnet, keine Serien. Die Titel „What’s Up, Tiger Lily?“ und „James Bond 007 - Man lebt nur zweimal“ stammen aus den Jahren 1966 und 1967, decken also nur eine Zeitspanne von einem Jahr ab. Die vertretenen Genres reichen von Action und Thriller über Abenteuer bis Komödie, was die Doppelrolle der Filme zwischen Agentenkino und satirischer Bearbeitung widerspiegelt. Der erste Titel entstand 27 Jahre nach ihrer Geburt, der zweite 28 Jahre danach.
Einordnung
Die beiden Titel erreichen bei uns Bewertungen von 6,6 und 5,4, im Schnitt also 6,0 von 10. Damit liegt die Bewertung im mittleren Bereich, mit einem deutlichen Unterschied zwischen den beiden Filmen. Da nur diese zwei Titel im Katalog vorhanden sind, lässt sich aus ihnen kein umfassenderes Bild der Karriere ableiten, sondern lediglich eine kurze, eng beieinanderliegende Momentaufnahme aus den Jahren 1966 und 1967.