Burl Ives
Werdegang
Burl Ives wurde am 14. Juni 1909 geboren und starb am 14. April 1995. Er begann seine Laufbahn als Wandersänger und Banjospieler und machte mit seiner Radiosendung „The Wayfaring Stranger“ traditionelle Folk-Songs populär. 1942 wirkte er in Irving Berlins Fernsehfilm „This Is the Army“ mit und wurde danach zu einem Star des CBS-Radios. In den 1960er-Jahren gelang ihm der Wechsel zur Country-Musik mit Titeln wie „A Little Bitty Tear“ und „Funny Way of Laughin'“. Als Filmschauspieler war er in den späten 1940er- und den 1950er-Jahren gefragt, unter anderem in „So Dear to My Heart“, „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ und „Weites Land“, wofür er den Oscar als bester Nebendarsteller erhielt. Bekannt ist er zudem als Sprecher von Sam dem Schneemann in dem Weihnachtsfernsehspecial „Rudolph, das Rentier mit der roten Nase“ von 1964.
Filmografie bei uns
Bei uns sind sechs Filme von Burl Ives als Schauspieler verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1958 bis 1988, also aus einer Spanne von dreißig Jahren, beginnend 49 Jahre nach seinem Geburtsjahr und bis 79 Jahre danach reichend. Darunter finden sich „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, „Rudolph mit der roten Nase“, „Tag der Gesetzlosen“, „Unser Mann in Havanna“, „Der weiße Hund von Beverly Hills“ und „Two Moon Junction – Fesseln der Leidenschaft“. Die Genres reichen von Drama über Animation, Familie, Abenteuer, Fantasy und Western bis zu Komödie, Thriller, Horror und Liebesfilm, was auf eine breite Auswahl an Rollen und Produktionsarten hinweist.
Einordnung
Die sechs Titel bewegen sich zwischen 6,1 und 7,6 von 10 Punkten, im Schnitt bei 6,9. Am besten schneidet „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ mit 7,6 ab, gefolgt vom Weihnachtsklassiker „Rudolph mit der roten Nase“ mit 7,4. Die übrigen Filme liegen im mittleren Bereich zwischen 6,1 und 6,8. Insgesamt zeigt sich damit ein Katalogausschnitt aus drei Jahrzehnten mit überwiegend soliden bis guten Bewertungen.