Gérard Hernandez
Werdegang
Gérard Hernandez, geboren am 20. Januar 1933 im spanischen Valladolid, wurde erst 1975 französischer Staatsbürger. Bekannt wurde er vor allem durch seine markante Erscheinung sowie seine Arbeit als Synchronsprecher, unter anderem für Figuren wie Gonzo in der französischen Fassung der „Muppet Show" oder Papa Schlumpf. In Kinofilmen übernahm er meist Nebenrollen, so etwa in „Coup de Torchon" von Bertrand Tavernier an der Seite von Jean-Pierre Marielle und Philippe Noiret. In den 1970er- und 1980er-Jahren war er zudem regelmäßig in französischen Fernsehshows zu sehen und moderierte Mitte der 1980er-Jahre die Sendung „Les Affaires sont les Affaires" auf Canal+. Später übernahm er feste Rollen in Fernsehserien, darunter den Kommissar Perret in „Père et Maire" sowie die Rolle des Raymond in der Sitcom „Scènes de Ménages".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Spielfilme mit Gérard Hernandez vertreten, keine Serien. Die Titel liegen zeitlich weit auseinander: „Der wilde Planet" aus dem Jahr 1973, das er im Alter von 40 Jahren mitgestaltete, und „Fonzy" aus dem Jahr 2013, entstanden 80 Jahre nach seiner Geburt. Damit deckt seine bei uns erfasste Filmografie eine Spanne von vierzig Jahren ab. Die vertretenen Genres reichen von Animation über Science Fiction bis Komödie, was die Bandbreite seiner Arbeit zwischen Synchron- und Schauspielprojekten widerspiegelt.
Einordnung
Die beiden Titel bei uns werden unterschiedlich bewertet: „Der wilde Planet" erreicht 7,6 von 10, „Fonzy" liegt bei 5,3 von 10, im Schnitt ergibt das 6,4 von 10. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten erfassten Titel liegen vier Jahrzehnte, was die lange Zeitspanne seines Wirkens im hier dokumentierten Ausschnitt seiner Arbeit zeigt, ohne dass sich daraus weitere Rückschlüsse auf seine gesamte Karriere ziehen lassen.