Gertrud Arnold
Werdegang
Gertrud Arnold wurde am 3. März 1873 geboren. Nach Abschluss des Lyzeums absolvierte sie als Zwanzigjährige in Berlin eine Schauspielausbildung und trat 1895 ihr erstes Engagement in Cottbus an. Es folgten Bühnenstationen in Jena (1897), Halle (1897 bis 1899) und Hannover. 1901 kam sie nach Berlin, wo sie unter anderem am Schillertheater und am Theater am Nollendorfplatz spielte, darunter Rollen wie die Iphigenie in „Iphigenie auf Tauris", Lady Milford in „Kabale und Liebe" und Anna Mahr in Gerhart Hauptmanns „Einsame Menschen". Ab 1914 stand sie gelegentlich auch als Stummfilmdarstellerin vor der Kamera. Ihre bedeutendste Filmrolle übernahm sie 1924 in Fritz Langs zweiteiliger Sagenverfilmung „Die Nibelungen" als Königin Ute. Ab 1917 war sie mit dem Drehbuchautor und Regisseur Heinrich Brandt verheiratet.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel mit Gertrud Arnold als Schauspielerin verzeichnet, beide aus dem Jahr 1924: „Die Nibelungen: Siegfried" und „Die Nibelungen: Kriemhilds Rache". Es handelt sich um zwei Filme, keine Serien, die den Genres Abenteuer, Drama und Fantasy zugeordnet sind. Zwischen ihrem Geburtsjahr und den beiden Titeln liegen 51 Jahre.
Einordnung
Die beiden Filme werden bei uns mit 7,7 beziehungsweise 7,5 von 10 bewertet, was einem Schnitt von 7,6 entspricht. Beide Titel entstanden im selben Jahr, sodass die Filmografie bei uns zeitlich auf diesen einen Moment ihrer Karriere konzentriert ist, ohne dass sich daraus eine Aussage über frühere oder spätere Schaffensphasen ableiten lässt.