Kei Satō
Werdegang
Kei Satō, geboren am 21. Dezember 1928, war ein japanischer Charakterdarsteller und Sprecher. Bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit Nagisa Oshima, einem Regisseur der japanischen Neuen Welle, sowie durch mehrere Filme mit Kaneto Shindo, darunter „Onibaba" und „Kuroneko". Für seine Rollen in den Filmen „Die Zeremonie" und „Nihon no akuryō" wurde er mit dem Kinema Junpo Award als bester Schauspieler ausgezeichnet. Daneben arbeitete er als Sprecher für zahlreiche Dokumentarfilme und Fernsehproduktionen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Filme mit Kei Satō als Schauspieler verzeichnet, Serien kommen nicht vor. Die Titel stammen aus den Jahren 1964 bis 1968, decken also einen Zeitraum von vier Jahren ab. Es handelt sich um „Onibaba - Die Töterinnen" (1964), „Kuroneko" (1968) und „Tod durch Erhängen" (1968). Genremäßig überwiegen Horror und Drama, ergänzt um Elemente aus Fantasy und Komödie. Der erste Titel entstand 36 Jahre nach seiner Geburt, der letzte 40 Jahre danach – beide fallen damit in seine mittlere Schaffenszeit, wie sie sich aus den vorliegenden Katalogdaten ablesen lässt.
Einordnung
Die drei bei uns gelisteten Filme erhalten Bewertungen von 7,7, 7,4 und 7,5, im Schnitt also 7,5 von 10 – ein durchgehend positives, eng beieinanderliegendes Bild. Die zeitliche Spanne von nur vier Jahren zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel deutet darauf hin, dass der Katalog nur einen kleinen, konzentrierten Ausschnitt aus dem Werk des Schauspielers abdeckt, der sich zudem in die Mitte seines Lebens einordnet, wie der Abstand zum Geburtsjahr zeigt.