Liv Lisa Fries
Werdegang
Liv Lisa Fries wurde am 31. Oktober 1990 geboren und wuchs im Berliner Bezirk Pankow auf. Als Austauschschülerin verbrachte sie eine Zeit in Peking, 2010 machte sie ihr Abitur und begann ein Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft, das sie mit fortschreitender Schauspielkarriere abbrach. Den Wunsch, Schauspielerin zu werden, entwickelte sie im Alter von vierzehn Jahren nach dem Film „Léon – Der Profi", beeindruckt von Natalie Portmans Darstellung. Ihr erster Filmauftritt in „Elementarteilchen" (2005) wurde herausgeschnitten, ihr eigentliches Debüt gab sie 2006 in einer Episode von „Schimanski". Es folgten Rollen im Fernsehfilm „Sie hat es verdient" (2010) und in der Tragikomödie „Und morgen Mittag bin ich tot" (2013), für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Internationale Bekanntheit erlangte sie 2017 als Charlotte Ritter in der Serie „Babylon Berlin". Während einer Produktionspause spielte sie in der US-Serie „Counterpart" sowie im Film „Prélude" mit Louis Hofmann. Fries spricht neben Deutsch auch Englisch, Französisch und Mandarin und lebt nach eigenen Angaben in einem Dorf in Brandenburg.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind drei Titel mit Liv Lisa Fries als Schauspielerin verzeichnet, davon zwei Serienfolgen und ein Film. Die Titel erstrecken sich über sechs Jahre, von 2017 bis 2023. Vertreten sind die beiden Staffeln von „Babylon Berlin" sowie der Film „Freud – Jenseits des Glaubens" aus dem Jahr 2023. Die Genres bewegen sich zwischen Krimi, Drama und Mystery, was auf eine Vorliebe für dichte, historisch oder psychologisch angelegte Stoffe hindeutet.
Einordnung
Die drei gelisteten Titel erreichen bei uns Bewertungen von 8,3, 7,7 und 6,6, im Schnitt 7,5. Am besten bewertet sind die „Babylon Berlin"-Staffeln, während „Freud – Jenseits des Glaubens" etwas schwächer abschneidet. Der älteste Titel im Katalog liegt 27 Jahre nach ihrem Geburtsjahr, der jüngste 33 Jahre danach – die verzeichnete Filmografie deckt somit einen vergleichsweise kurzen, aber konstant gut bewerteten Ausschnitt ihrer Arbeit ab.