Samuel Fuller
Werdegang
Samuel Michael Fuller wurde am 12. August 1912 in Worcester, Massachusetts, geboren und starb am 30. Oktober 1997. Seine Eltern waren jüdische Einwanderer aus Russland und Polen; nach der Einwanderung änderte die Familie ihren Namen von Rabinovitch zu Fuller. Schon mit zwölf Jahren arbeitete er als Laufbursche für eine Zeitung, mit 17 Jahren wurde er Kriminalreporter beim „New York Evening Graphic“ in New York City und deckte dabei unter anderem den Tod von Jeanne Eagels auf. Ab Mitte der 1930er-Jahre verfasste er Groschenromane und Drehbücher, auch als Ghostwriter, ohne jemals offenzulegen, an welchen Werken er beteiligt war.
Im Zweiten Weltkrieg diente Fuller in der Infanterie der US-Armee, war an Landungen in Afrika, Sizilien und der Normandie beteiligt und kämpfte in Belgien und der Tschechoslowakei. 1945 war er bei der Befreiung des Konzentrationslagers Falkenau zugegen und filmte dort Material, das später in einer Dokumentation verwendet wurde. Für seinen Einsatz erhielt er mehrere militärische Auszeichnungen. Später zog er nach seinem umstrittenen Film „White Dog“ nach Frankreich, kehrte aber schließlich in die USA zurück, wo er starb. Er hinterließ seine Frau Christa und seine Tochter Samantha.
Filmografie bei uns
Im Katalog von movietaste ist Fuller mit einem Titel als Schauspieler vertreten: „Salem 2 – Die Rückkehr“ aus dem Jahr 1987, der den Genres Horror und Komödie zugeordnet ist. Der Film erschien 75 Jahre nach seiner Geburt und stellt den einzigen bei uns verzeichneten Auftritt dar.
Einordnung
Mit nur einem Titel lässt sich aus unserem Bestand kein Überblick über Fullers Wirken als Schauspieler ableiten. „Salem 2 – Die Rückkehr“ erhält bei uns eine Bewertung von 5,9 von 10, was einem mittleren Ergebnis entspricht. Weitere Vergleichswerte innerhalb seiner Filmografie bei uns liegen nicht vor.