Sebastián Silva
Werdegang
Sebastián Silva Irarrázabal wurde am 9. April 1979 in Santiago de Chile geboren, als zweiter von sieben Brüdern. Nach der Schule studierte er kurz Filmwissenschaft an der Escuela de Cine de Chile, bevor er nach Montreal ging, um Animation zu studieren. Dort stellte er erstmals seine Illustrationen aus und gründete die Band CHC, mit der drei Alben entstanden. Eine Phase in Los Angeles, in der er unter anderem Steven Spielberg Projekte vorstellte, blieb ohne greifbares Ergebnis. Silva gründete danach weitere Bands, darunter Los Mono, die vom britischen Label Sonic360 unter Vertrag genommen wurde. Parallel arbeitete er als bildender Künstler in New York und schrieb dort gemeinsam mit Pedro Peirano das Drehbuch zu seinem ersten Spielfilm „La Vida Me Mata". Als Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler realisierte er in den folgenden Jahren mehrere international beachtete Filme, darunter „The Maid" und „Crystal Fairy", sowie 2012 seine erste TV-Arbeit für HBO. Sein Film „Rotting in the Sun" feierte Premiere beim Sundance Film Festival und wurde zudem bei Outfest gezeigt.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwei Titel mit Sebastián Silva als Schauspieler verzeichnet: die Serie „Club 57" aus dem Jahr 2019 und der Film „Rotting in the Sun" aus dem Jahr 2023. Die beiden Titel liegen vier Jahre auseinander und decken die Genres Komödie, Sci-Fi & Fantasy, Soap, Familie und Thriller ab, was auf ein breites Spektrum zwischen Familienunterhaltung und ernsteren Stoffen hindeutet. Der erste Titel erschien 40 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 44 Jahre danach.
Einordnung
Die beiden bei uns geführten Titel erhalten Bewertungen von 8,3 und 6,5, im Schnitt 7,4 von 10. Der Film „Rotting in the Sun" schneidet dabei deutlich schwächer ab als die Serie „Club 57". Angesichts der geringen Zahl von nur zwei Titeln und der kurzen Zeitspanne von vier Jahren lässt sich aus den Zahlen kein umfassendes Bild seines Schaffens als Schauspieler ableiten, sondern lediglich eine punktuelle Momentaufnahme.