Quinceañera (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | René Muñoz |
|---|---|
| Genre | Soap, Drama |
| Laufzeit | 45 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-10-05 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (133 Stimmen) |
Worum es geht
Maricruz und Beatriz sind Schulfreundinnen, stehen aber an gegensaetzlichen Enden der sozialen Leiter: Beatriz stammt aus wohlhabendem Haus, Maricruz aus einfacheren Verhaeltnissen. Beide naehern sich ihrem fuenfzehnten Geburtstag, jenem Punkt, an dem die Kindheit offiziell endet, und muessen sich mit dem auseinandersetzen, was dieser Uebergang mit sich bringt. Bei Beatriz ist es vor allem die zerbrechende Ehe ihrer Eltern, die ihren Alltag ueberschattet, dazu kommt eine sexuelle Erwachung, die von Tabus und Unwissen begleitet wird. Maricruz wiederum kaempft mit der Ueberfuersorglichkeit und den Vorurteilen ihrer Mutter sowie mit einem Nachbarn, dessen Obsession fuer sie zur Belastung wird. Zwei Lebenswege, die durch aehnliche Schwellenmomente fuehren, aber von sehr unterschiedlichen Ausgangsbedingungen geformt sind.
Entstehungsgeschichte
Die Serie entstand 1987 nach einer Idee von René Muñoz. Zur Besetzung gehoeren Adela Noriega, Ernesto Laguardia, Thalía und Rafael Rojas.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Soap und Drama passt zur Anlage der Geschichte: zwei parallele Schicksale, die ueber familiaere Konflikte, soziale Herkunft und das Erwachsenwerden erzaehlt werden. Der Fokus auf den fuenfzehnten Geburtstag als kulturell aufgeladenen Wendepunkt gibt der Handlung eine klare Struktur, an der sich beide Erzaehlstraenge orientieren. Dass die beiden Hauptfiguren aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen, erlaubt es, dieselben Themen – Scham, Kontrolle, Begehren, familiaere Erwartung – aus zwei verschiedenen Blickwinkeln zu zeigen, ohne dass die eine Geschichte die andere ausstechen muss. Die Gegenueberstellung von Wohlstand und Mangel wird so weniger zum Gegensatz als zum gemeinsamen Nenner: Beide Maedchen sind Belastungen ihres jeweiligen Umfelds ausgesetzt, nur in anderer Form.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis laesst sich die Serie nicht als breit diskutiertes Werk einordnen, wohl aber als eine, die bei denjenigen, die sie gesehen haben, recht konstant positiv in Erinnerung geblieben ist. Seit der Entstehung 1987 sind mittlerweile deutlich mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Titel klar in die spaeten 1980er Jahre der Genre-Tradition von Soap-Dramen verortet, in der familiaere und soziale Spannungen ueber laengere Erzaehlboegen entwickelt wurden.
Bilder

Besetzung & Stab
- Adela Noriega als Maricruz Fernández Sarcoser
- Ernesto Laguardia als Pancho
- Thalia als Beatriz Villanueva Contreras
- Rafael Rojas als Gerardo Fernández Sarcoser
- Sebastián Ligarde als Guillermo "Memo" López
- Blanca Sánchez als Ana María Contreras de Villanueva
- Jorge Lavat als Roberto Villanueva
- Julieta Egurrola als Carmen Sarcoser de Fernández
- Margarita Sanz als Eduviges Sarcoser
- Nailea Norvind als Leonor
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Verfügbarkeit
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