Unsere Mütter, unsere Väter (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Philipp Kadelbach |
|---|---|
| Genre | War & Politics, Drama, Action & Adventure |
| Erscheinungsdatum | 2013-03-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (482 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Juni 1941, wenige Tage vor dem Überfall auf die Sowjetunion. In Berlin kommen fünf Jugendfreunde zusammen, um Abschied zu nehmen. Wilhelm ist überzeugter Soldat der Wehrmacht, sein Bruder Friedhelm teilt diese Überzeugung nur bedingt. Greta ist lebenslustig, hält die Nazis für Spießer und träumt davon, ein Star bei der UFA zu werden. Charlotte, die ernste unter ihnen, glaubt fest an den Nationalsozialismus und lässt sich zur Krankenschwester ausbilden, um Volk und Führer zu dienen. Und Viktor, der Jude in der Runde, versucht verzweifelt, seine Eltern davon zu überzeugen, Deutschland endlich zu verlassen.
Fünf Menschen, fünf Haltungen, ein gemeinsamer Ausgangspunkt.
Entstehungsgeschichte
Die 2013 erschienene Serie stammt von Philipp Kadelbach. Volker Bruch, Tom Schilling, Katharina Schüttler und Ludwig Trepte bilden die Besetzung. Mit einer Freigabe ab zwölf Jahren ist die Serie auch einem jüngeren Publikum zugänglich, obwohl sie von Krieg und Verfolgung handelt.
Hinter den Kulissen
War & Politics, Drama sowie Action & Adventure bilden die Genres, und die Motive präzisieren den Stoff: Berlin, Krankenschwester, Zweiter Weltkrieg, Sowjetunion, Judenverfolgung, Nazi. Sie zeichnen die Achsen vor, entlang derer sich die Figuren bewegen werden, von Berlin bis in die Sowjetunion, vom Soldatenleben bis zur Verfolgung. Die Anlage über fünf Freunde mit unterschiedlichen Überzeugungen erlaubt es, dieselbe Zeit aus mehreren Blickwinkeln zu zeigen: Überzeugung, Zweifel, Lebenslust, Glaube und Bedrohung sind auf die Figuren verteilt. Das Abschiedstreffen als Auftakt setzt den Maßstab, an dem alles Folgende gemessen wird.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 8,1 von 10 ist ein hoher Wert, gestützt auf einige hundert Stimmen eines in seinem Urteil einigen Publikums. 13 Jahre nach dem Erscheinen 2013 steht die Serie im Genre des Kriegsdramas für den Versuch, den Zweiten Weltkrieg aus der Innensicht deutscher Figuren zu erzählen, ohne sie von vornherein festzulegen. Bei einem Stoff, der Judenverfolgung und Krieg berührt, ist die Nüchternheit der Erzählung das Entscheidende. Der Titel, der von Müttern und Vätern spricht, verweist darauf, dass es um die Generation geht, deren Entscheidungen bis in die Gegenwart nachwirken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Volker Bruch als Wilhelm Winter
- Tom Schilling als Friedhelm Winter
- Katharina Schüttler als Greta Müller
- Ludwig Trepte als Viktor Goldstein
- Miriam Stein als Charlotte
- Mark Waschke als Dorn
- Henriette Richter-Röhl als Hildegard
- Götz Schubert als Dr. Jahn
- Hildegard Schroedter als Brigitte
- Sylvester Groth als Hiemer
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Verfügbarkeit
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