Собачье сердце (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Владимир Бортко |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Science Fiction, TV-Film |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-11-11 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (201 Stimmen) |
Worum es geht
Moskau in den 1920er Jahren: Ein streunender Hund namens Scharik führt ein Leben am Rand der Straßen, bis ihn Professor Preobraschenski aufnimmt. Was wie ein Akt der Fürsorge beginnt, entpuppt sich als medizinisches Experiment mit ungewöhnlichem Ziel. Aus dem Tier soll ein Mensch werden. Als die Verwandlung gelingt, entsteht eine Gestalt namens Poligraf Poligrafowitsch Scharikow, die weder in die alte noch in die neue Ordnung recht passen will. Um ihn herum entfaltet sich ein Kammerspiel aus Verunsicherung, Komik und wachsendem Unbehagen, dessen Ausgang hier offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Der sowjetische Fernsehfilm entstand 1988 unter der Regie von Wladimir Bortko. Zu sehen sind Jewgeni Jewstigneew, Boris Plotnikow, Wladimir Tolokonnikow und Nina Ruslanowa. Es handelt sich um eine Fernsehproduktion, in der Besetzung stehen die Rolle des Professors und die des verwandelten Scharikow im Zentrum der Handlung.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Drama, Komödie und Science-Fiction verweist auf eine Erzählung, die sich nicht auf ein Register festlegen lässt. Das fantastische Grundmotiv – ein Tier wird zum Menschen – dient als Vehikel für eine Geschichte über gesellschaftliche Umbrüche, über Klassenverhältnisse und die Frage, was aus einem radikalen Eingriff in die Natur des Menschen wird. Dass die Handlung in den frühen Jahren der Sowjetunion angesiedelt ist, gibt der Satire einen konkreten historischen Rahmen, ohne den Stoff auf eine reine Zeitkritik zu reduzieren. Die Konstellation aus Wissenschaftler, Geschöpf und Umfeld erlaubt es, gesellschaftliche Spannungen an einer einzelnen, absurden Situation durchzuspielen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,9 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Bewertungen zählt der Film zu den positiv aufgenommenen Werken seines Umfelds, auch wenn die Stimmenbasis begrenzt bleibt. Zwischen der Entstehung 1988 und heute liegen mehr als drei Jahrzehnte, in denen sich der Blick auf sowjetische Fernsehproduktionen verändert hat. Innerhalb der Kombination aus Drama, Komödie und Science-Fiction nimmt der Titel eine eigenständige Position ein, da er die fantastische Prämisse konsequent in den Dienst einer gesellschaftlichen Erzählung stellt, statt sie als reinen Effekt zu nutzen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Evgeniy Evstigneev als Professor Filipp Preobrazhenskyy
- Boris Plotnikov als Doctor Bormental
- Vladimir Tolokonnikov als Sharikov
- Nina Ruslanova als Darya Petrovna
- Olga Melikhova als Zinochka
- Aleksei Mironov als Fyodor
- Roman Kartsev als Shvonder
- Anzhelika Nevolina als Vasnetsova
- Natalya Fomenko als Vyazemskaya
- Evgeniy Kuznetsov als Pestrukhin
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Verfügbarkeit
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