不散 (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 蔡明亮 |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-12-12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (190 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine letzte Vorstellung, bevor ein Kino für immer schließt. In den fast leeren Saal verirrt sich ein junger Mann japanischer Herkunft, der eigentlich nur dem Regen entkommen will. Auf der Leinwand läuft ein chinesischer Schwertkampffilm aus den sechziger Jahren, das titelgebende „Dragon Inn“. Parallel dazu bewegt sich die gehbehinderte Kartenabreißerin durch die Gänge des Gebäudes, auf der Suche nach dem Filmvorführer, den sie trotz jahrelanger gemeinsamer Arbeit im selben Haus nie richtig kennengelernt hat. Sie möchte ihm in dieser letzten Nacht ein Stück Mondkuchen bringen, doch die Vorführkabine bleibt leer. Im Saal wiederum fällt dem jungen Japaner ein älteres Paar auf, dessen Gesichter denen der Darsteller im laufenden Film verblüffend ähneln. Zwischen den Räumen des Kinos, der Leinwand und den Erinnerungen der Anwesenden entsteht ein Geflecht aus Beobachtung und Wiedererkennen.
Entstehungsgeschichte
„Goodbye, Dragon Inn“ entstand 2003 unter der Regie von Tsai Ming-liang. Es handelt sich um einen Spielfilm mit Lee Kang-sheng, Chen Shiang-chyi, Kiyonobu Mitamura und Miao Tien in den zentralen Rollen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verzichtet weitgehend auf gesprochene Sprache und verlässt sich stattdessen auf Blicke, Bewegungen und die Räume des Kinogebäudes selbst. Dass ein alter Film im Inneren des neuen Films weiterläuft und seine Darsteller im realen Publikum wiederzufinden scheinen, verschränkt zwei Zeitebenen im selben Raum. Die Besetzung mit nur wenigen, altersmäßig unterschiedlichen Figuren – ein junger Fremder, eine körperlich beeinträchtigte Angestellte, ein älteres Paar – legt eine Erzählung an, die weniger auf Handlung als auf Präsenz und Beiläufigkeit setzt. Das Genre Drama trifft hier auf eine sehr reduzierte, beobachtende Erzählform, in der das Kino selbst zum eigentlichen Schauplatz und Thema wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld der Bewertungen, wobei die geringe Zahl abgegebener Stimmen auf ein eher kleines, spezialisiertes Publikum hindeutet statt auf breite Bekanntheit. Seit dem Erscheinungsjahr 2003 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, in denen sich das Werk als ruhiges, dialogarmes Kammerspiel innerhalb des Dramagenres behauptet, fernab lauter Erzählmuster.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lee Kang-sheng als Projectionist
- Chen Shiang-Chyi als Ticket Woman
- Kiyonobu Mitamura als Japanese Tourist
- Miao Tian als Self
- Shih Chun als Self
- Chen Chao-jung als Self
- Yang Kuei-mei als Peanut Eating Woman
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Verfügbarkeit
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