100% Cachemire (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Valérie Lemercier |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-12-11 |
| Budget | 1.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (165 Stimmen) |
Worum es geht
Aleksandra und Cyrille gehören zu den angesagtesten Paaren von Paris: erfolgreich, stilbewusst, stets auf der Höhe des Trends. Als sie beschließen, einen siebenjährigen russischen Jungen zu adoptieren, betrachten sie das Kind zunächst wie ein weiteres Accessoire ihrer durchgestylten Sammlung, ein modisches Statement mehr in ihrem perfekt kuratierten Leben. Dass der Junge eigene Vorstellungen davon hat, wie sein Leben aussehen soll, haben die beiden nicht eingeplant. So sehr Aleksandra und Cyrille versuchen, an ihrem gewohnten Alltag festzuhalten, bringt der kleine Junge ihre makellose Fassade gehörig durcheinander.
Entstehungsgeschichte
„100% Cachemire“ entstand 2013 unter der Regie von Valérie Lemercier, die auch selbst vor der Kamera steht. An ihrer Seite spielen Gilles Lellouche, Marina Foïs und Nanou Garcia. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Grundkonstellation, ein Kind als modisches Beiwerk zu betrachten, treibt den komödiantischen Kern des Films auf die Spitze: Sie überzeichnet eine Lebensweise, in der Status und Oberfläche über allem stehen, und stellt ihr die Eigenwilligkeit eines Kindes gegenüber, das sich diesem System nicht fügt. Dass Lemercier Regie führt und zugleich eine der Hauptrollen übernimmt, deutet auf eine Geschichte hin, die stark von der komischen Zuspitzung ihrer Hauptfigur lebt. Die Besetzung mit Lellouche und Foïs setzt auf ein Ensemble, das die Milieustudie einer selbstverliebten Pariser Schicki-Micki-Welt trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,2 von 10 bei einer eher überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren bis unteren Bereich dessen, was Komödien dieser Art üblicherweise erreichen. Die Bewertungsbasis ist schmal, sodass sich daraus kein verlässliches Gesamturteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an der begrenzten Zahl abgegebener Stimmen viel geändert hätte, was auf eine eher geringe anhaltende Aufmerksamkeit für den Titel hindeutet. Innerhalb des Komödiengenres bleibt der Film damit ein Nischentitel, dessen bissige Prämisse über Konsumdenken und Elternschaft ihn von reinen Unterhaltungsfilmen unterscheidet, ohne dass sich daraus ein größerer Widerhall ablesen lässt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Valérie Lemercier als Aleksandra
- Gilles Lellouche als Cyrille
- Marina Foïs als Sophie
- Nanou Garcia als Eliette
- Brigitte Roüan als Martine
- Chantal Ladesou als Danielle
- Samatin Pendev als Alekseï
- Olivier Perrier als René-Yves, le père d'Aleksandra
- Pierre Vernier als M. de la Chaise
- Bruno Podalydès als Michel Dutertre
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Verfügbarkeit
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