1941 - Wo bitte geht's nach Hollywood (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Komödie, Kriegsfilm, Action |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-12-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 94.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (736 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wenige Tage nach dem Angriff auf Pearl Harbor greift an der Küste Kaliforniens die Angst vor einer Invasion um sich. Es ist der 13. Dezember 1941. Vor der Küste liegt ein japanisches U-Boot, am Himmel rast ein Flieger umher, der jeden Bezug zur Lage verloren hat. Aus dieser Ausgangslage entwickelt sich eine Erzählung, in der die Panik selbst zum eigentlichen Motor wird: Nicht der Gegner richtet den Schaden an, sondern die Aufregung derer, die ihn erwarten.
Entstehungsgeschichte
Steven Spielberg inszenierte den Film, der 1979 herauskam. In der Besetzung stehen Dan Aykroyd, Ned Beatty, John Belushi und Lorraine Gary. Die Freigabe gilt ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie, Kriegsfilm und Action, und diese Kombination ist ungewöhnlich genug, um die Anlage zu erklären. Der Kriegsfilm liefert Zeit und Ort, die Action die Größenordnung, die Komödie den Blickwinkel. Wo ein Kriegsfilm sonst die Bedrohung ernst nimmt, nimmt diese Erzählung die Reaktion darauf aufs Korn. Das Ergebnis ist ein Ton, der beides zugleich verlangt: aufwendige Zerstörung und die Bereitschaft, über sie zu lachen. Die Erzählung verteilt sich dabei auf mehrere Schauplätze und Figurengruppen, statt einem einzelnen Helden zu folgen – eine Anlage, die viel Bewegung erlaubt und wenig Ruhe.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 liegt die Bewertung unter der Mitte und damit im unteren Bereich dessen, was ein Film dieser Größenordnung sonst erreicht; die Zahl der abgegebenen Stimmen ist dabei überschaubar. 47 Jahre nach dem Erscheinen ist der zeitliche Abstand beträchtlich, und die Komödie trägt ihn schwerer als andere Genres, weil sie stärker vom Zeitgefühl ihres Entstehungsmoments abhängt. Innerhalb der Kriegskomödie bleibt der Film ein Beispiel für den Versuch, historische Angst mit den Mitteln des Klamauks zu behandeln. Wer ihn heute sieht, begegnet einer aufwendig angelegten Erzählung, die ihre Mittel nicht auf die Bedrohung verwendet, sondern auf deren Übertreibung – ein Ansatz, der die Bewertung ebenso erklärt wie die Sonderstellung des Films innerhalb seiner Genres.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dan Aykroyd als Sgt. Frank Tree
- Ned Beatty als Ward Douglas
- John Belushi als Capt. Wild Bill Kelso
- Lorraine Gary als Joan Douglas
- Murray Hamilton als Claude Crumn
- Christopher Lee als Capt. Wolfgang von Kleinschmidt
- Tim Matheson als Capt. Loomis Birkhead
- Toshirō Mifune als Cmdr. Akiro Mitamura
- Warren Oates als Col. 'Madman' Maddox
- Robert Stack als Maj. Gen. Joseph W. Stilwell
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